Unfassbar – die verrücktesten Ideen auf Kreuzfahrtschiffen

von Navina @ kreuzfahrt.de

Das Größte, das Beste, das Schnellste, das Luxuriöseste, das (eigentlich) Unmögliche. Die Superlative haben auf hoher See Einzug gehalten und es gibt scheinbar nichts, was es nicht gibt. Allen voran selbstverständlich die Giganten der Meere aus dem fernen Amerika von Royal Caribbean International: Das Motto könnte lauten „Wir übertreffen uns in allem selbst“. Aber auch andere Reedereien stehen ihnen in fast nichts nach: Bei Norwegian Cruise Line schneit es in der Karibik, bei AIDA gibt es Glühwein beim Schlittschuhlaufen und auf der Celebrity Reflection können die Gäste in einem Diamanten duschen.

The Ultimate Abyss

Der ultimative Abgrund – schon der Name lässt so manchen das Blut in den Adern gefrieren. Die neue Rutsche auf der Harmony of the Seas von Royal Caribbean International lässt Euch 10 Decks in die Tiefe rutschen. In einem speziellen Sack, der Euch so richtig beschleunigen lässt, geht es durch die 66 Meter lange, spiralförmige Rutsche nach unten. Damit bietet das bislang größte Kreuzfahrtschiff der Welt nun auch die längste Rutsche auf See! Doch beeindruckt die Harmony auch noch mit anderen Features, wie einem eigenen Central Park und einer Bar, in der es keine Kellner mehr braucht – wie futuristisch!

Innenkabine, oder doch lieber mit Balkon? Wieso nicht einfach beides?

Wie soll das denn gehen, wird sich jetzt manch einer von Euch fragen – wir waren auch sehr verwundert. Doch auf den Schiffen der Quantum-Klasse von Royal Caribbean International, der Ovation of the Seas, der Anthem of the Seas und der Quantum of the Seas, bietet jede Innenkabine ihren Gästen ebenfalls Meerblick. Per Kamera wird auf großen LED-Bildschirmen in Echtzeit eine Balkonaussicht in die Innenkabinen transportiert. So können auch Passagiere im Inneren das Wetter und den Seegang beobachten – toll. Doch eines kann die Übertragung noch nicht liefern: Die frische Brise, die einem auf dem Balkon um die Nase weht.

Ihr wollt noch mehr? Die Schiffe der Quantum-Klasse haben natürlich noch mehr zu bieten: Wolltet ihr schon immer mal einen Fallschirmsprung machen, aber an Land wäre das einfach zu langweilig? Dann steigt auf hoher See in den Windkanal, welcher einen Sprung aus den Wolken mit rund 100 km/h simuliert.

Dinge gibt‘s, die gibt‘s gar nicht – doch, bei Celebrity Cruises!

Im Frühjahr über die frisch gemähte Wiese hüpfen und das erste Picknick des Jahres veranstalten, das ist pures Glück. Was das jetzt mit einer Kreuzfahrt zu tun hat, haben wir uns auch gefragt. Ganz einfach: auf der Celebrity Reflection könnt ihr genau das machen. Die grüne Wiese, so groß wie ein Drittel eines Fußballfeldes, lädt Euch ein, ein Stück heimatliche Natur auf den Weltmeeren zu erleben. Das grenzt fast an ein Wunder, doch ein Team aus Experten hat es geschafft: Weißes Straußgras heißt das Zauberwort, denn dieses hält verschiedenen Klimazonen stand, enötigt aber dieselbe Aufmerksamkeit wie jede andere Wiese auch.

Das ist schon etwas Besonderes, doch die Reflection hat noch einen Trumpf im Ärmel. In der Reflection Suite auf Deck 10 könnt ihr, vorausgesetzt ihr bringt das nötige Kleingeld mit, auf ganz atemberaubende und leicht exhibitionistische Weise duschen. Die Suite bietet eine Dusche in einem Diamanten, der frei über dem Ozean schwebt. Aber keine Angst, nur die vorbeifliegenden Vögel können Euch im gläsernen Duschpalast sehen. Wem dies schon zu viel ist, der kann die Fenster per Knopfdruck auch blickdicht machen.

Herrscher über Meer und Wetter

Da hat die Reederei den Namen zum Programm gemacht und bietet jedem Kreuzfahrtgast auf der Norwegian Escape regelrecht eine norwegische Zuflucht – und zwar im Schneeraum. Normalerweise möchte man auf einer Karibikkreuzfahrt dem nordeuropäischen, winterlichen Klima entfliehen und sich eher nicht in einen Schneeraum stellen – der Name klingt zunächst nicht wirklich verlockend. Doch können die karibischen Temperaturen auch anstrengend sein und der Schneeraum ist das Gegenteil einer Eiskammer. Wie in einem Winterwunderland rieselt der Schnee von oben herab und dient in erster Linie dazu, die Saunagäste abzukühlen. Eine wunderbare Idee!

Eine Tasse Glühwein, eine Reise zu den Sternen und meinen eigenen Flügel, bitte!

Die neue AIDAprima, von Emma Schweiger dieses Jahr getauft, bietet ihren Gästen eine Schlittschuhbahn, die um die Weihnachtszeit herum zu einem Weihnachtsmarkt umgebaut wird, auf dem kein Gast etwas vermissen soll – schon gar nicht den allseits beliebten Glühwein.

Costa Kreuzfahrten nimmt Euch mit auf eine Reise zu den Sternen – mit „Stargazer“. Besonders qualitative Horoskope erlauben den Blick bis ins tiefste Universum. Diesen Ausblick werdet ihr, zumindest von den Weltmeeren aus, nicht so schnell wieder bekommen!

Neben all den außergewöhnlichen Attraktionen und Gadgets auf Kreuzfahrtschiffen, darf der Luxus nicht vergessen werden. Die Explorer von Regent Seven Seas bietet dafür 360 Quadratmeter große Suiten, die mit einem eigenen Steinway-Flügel ausgestattet sind. Ein Pianist müsst ihr dafür nicht sein, jedoch solltet ihr das nötige Kleingeld für eine Nacht in dieser Suite parat haben. Nicht futuristisch, kein Wunder der Natur, aber dennoch unglaublich verrückt.

 

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