Elfen, Vulkane und geheimnisvolle Lichter – Entdecke das sagenhafte Island

von Daniela @ kreuzfahrt.de

In Island kann der nächste Nachbar schon mal etwas weiter weg sein
In Island lebt nur knapp ein Drittel der Bevölkerung außerhalb von Reykjavík

Es ist ein Land, dessen Antlitz sowohl durch jahrhundertelange Vulkanaktivität als auch durch die rigorose Waldrodung der Wikinger geprägt ist. Ein Land, das noch zu Europa gehört, doch für uns trotzdem in weiter Ferne scheint. Ein Land, dessen Sprache so urtümlich ist, dass sich seine Einwohner vielleicht noch heute mit ihren altnordischen Vorfahren verständigen könnten – Island. Die nord-westlich von Kontinentaleuropa gelegene Insel vulkanischen Ursprungs, die gerade einmal 336.060 Menschen beheimatet, zieht immer mehr Menschen in ihren Bann. Allein in den letzten Jahren ist die Zahl der Island-Reisenden auf über eine Million pro Jahr gestiegen.

Dass sich viele Menschen, statt nach Zuckersand und Sonne satt, nach rauer Natur sehnen, ist wenig verwunderlich. Die weite isländische Landschaft fasziniert mit düsteren Gegenden, peitschenden Winden, blubbernden Quellen und teilweise ungewöhnlich stillen Orten jeden, der einmal dort gewesen ist. Island ist ein Ort, an dem man unbedingt einmal gewesen sein sollte, um die Einzigartigkeit dieses nordischen, interkontinentalen Fleckens Erde selbst zu erleben: seine deftig-derbe Küche, seine ganz eigentümliche Badekultur, seine Geschichten von Elfen und Trollen, seine geheimreichen Naturschauspiele, seine tierischen Einwohner und das sympathisch-hippe Reykjavík.

 

Einmal nach Island, bitte! Die faszinierendsten Kreuzfahrten in die Heimat des Entdeckers Leif Eriksson

Auf in den wundervollen Norden im Mai 2017

Diese unvergessliche zweiwöchige Reise mit der Celebrity Eclipse startet in Großbritannien und führt Dich über die Kanal-Inseln und Irland nach Island, wo Du vier einzigartige Tage in Akureyri, Isafördur und Reykjavík verbringen wirst. Lass Dich verzaubern vom isländischen Charme.

 

Arktischer Zauber im Sommer 2017

Mit TransOcean auf Kreuzfahrt durch Nordeuropa
Eine Kreuzfahrt ab Reykjavík mit TransOcean

Diese 18-tägige Reise mit der Astor von TransOcean macht Deinen Sommerurlaub 2017 zu einem Erlebnis, das Du lange in Erinnerung behalten wirst. Bevor Du Deine Kreuzfahrt zu Zielen wie Grönland, den Färöer-Inseln, den Shetland-Inseln sowie Schottland antrittst, kannst Du Dir zuvor einen ausgedehnten Urlaub in Island gönnen.

 

 

Island erleben mit AIDA Selection

Seit Neuestem hat die deutsche Reederei AIDA Cruises das Reiseprogramm AIDA Selection in ihrem Angebot mit aufgenommen, das dem Kreuzfahrtpassagier mit längeren Landausflügen, zahlreichen Vorträgen von Lektoren sowie kulinarischen und musikalischen Einführungen in die Kultur der Zielländer, völlig neue Reiseerlebnisse ermöglichen wird. Im Rahmen dieses Programms bietet AIDA Cruises im Jahre 2017 zahlreiche Kreuzfahrten mit der AIDAcara an, die auch Island als großes Ziel auf ihrer Liste haben. Lass Dich gern von unserem Kundenservice, unter der Telefonnummer 06024 / 6718800, über unser AIDA Cruises-Reiseangebot für Islandreisen informieren.

 

Schafskopf oder Gammelhai? Die traditionell isländische Küche

Wirft der gemeine Mitteleuropäer einen kulinarischen Blick in den europäischen Norden, so rümpft er mit hoher Wahrscheinlichkeit einmal mehr das von Schnitzel und Pizza verwöhnte Näschen. Besonders die isländische Küche dürfte so einige unserer Geschmäcker ordentlich auf die Probe stellen. Durch die klimatischen Bedingungen hat sich das in der Nähe von Grönland gelegene Land hauptsächlich auf die Viehwirtschaft sowie auf Fischerei und kaum merklich auf den Anbau von Getreide oder anderen Feldfrüchten konzentriert.

 

Brennivín wird auch "Schwarzer Tod" genannt
Brennivín und Roggenbrot - typisch isländisch

Auf typisch isländischen Tafeln findet man folglich hautsächlich deftige, allerdings auch recht karge Speisen wie Schafskopf (isl. svið), Pökelfleisch (isl. saltkjöt), im Schafsmagen gekochte Innereien vom Schaf (isl. slátur) oder Lammfleisch (isl. lamb). Um die Speisen während eines langen Winters länger haltbar zu machen, haben die Isländer die verschiedensten Verfahren angewendet. Und so gehören auch heute noch sauer eingelegte Robbenflossen (isl. Selshreyfar), fermentierter Rochen (isl. kæst skata) und fermentierter Hai (isl. hákarl) fest auf isländische Speisekarten. Zugegeben, diese Gerichte können statt zum Genuss auch schon mal zu einer Herausforderung werden, denn manchmal überfordert der Geruch selbst hartgesottene Omnivoren. Aber lass Dir sagen, der gute isländische Brennivín, oder auch „schwarzer Tod“ genannt, verjagt selbst die schlimmsten Geschmäcker wieder aus Deinem Mund.

 

Hot Pots und heiße Quellen – Von der Badekultur Islands

In Island – man mag es kaum glauben – wird viel gebadet und das unter freiem Himmel! So rau und eisig es in Island teilweise auch sein mag, Mutter Natur hat den kältegebeutelten Isländern selbstverständlich ein Plätzchen zum Aufwärmen geschaffen: die Hot Pots. Durch die unterirdische vulkanische Aktivität haben sich viele sogenannte Thermalquellen gebildet, die mehr oder weniger heißes Wasser enthalten. Viele dieser natürlichen Wärmebäder können getrost zum Entspannen in freier Natur genutzt werden. Jedoch nicht alle Quellen eignen sich für ein wohliges Bad: Manche der Quellen sind schlicht zu heiß oder sollten aufgrund eines zu hohen Schwefelwasserstoffgehaltes gemieden werden.

 

Die Blaue Lagune ist ein beliebtes Touristenziel
In der Blauen Lagune ist es auch im Winter warm

Wenn Du unbedingt einmal ein wohlig-warmes Bad in einer der berüchtigten isländischen Quellen nehmen möchtest, gibt es dafür vielfältigste Möglichkeiten. Eine tolle Kombination aus Thermalbad und Wellness ist beispielsweise die Bláa Lónið, die Blaue Lagune, auf der Reykjanes-Halbinsel. Sie ist zwar ‚nur‘ eine künstlich angelegte heiße Quelle, die durch das Wasser aus dem nahe gelegenen Geothermalkraftwerkes entstanden ist, tut der Erholung jedoch keinen Abbruch – denn im Gegensatz zu anderen, rein natürlich entstandenen Thermalquellen, kannst Du Dich hier auch noch mit Massagen verwöhnen lassen. Zwei weitere tolle Möglichkeiten, einmal ein warmes Bad in freier Natur zu nehmen, sind die Bäder Snorralaug in Reykholt sowie Reykjadalur, ein heißer Fluss in der Nähe von Reykjavík. Ein kleiner Tipp: Nach einer anstrengenden Wanderung durch Islands faszinierende Landschaft entspannt es sich in der heißen Quelle besonders gut.

 

Friedliche Koexistenz: die Isländer und das Huldufólk

Islands Elfen sollen in Felsformationen leben
Zwei Felsen oder doch ein küssendes Elfenpaar?

Island – diese zauberhafte Insel im hohen Norden Europas ist längst nicht nur eine Heimat für die Isländer selbst. Nein, es gibt noch ein zweites Völkchen, mit dem die menschlichen Einwohner das geheimnisreiche nordische Land teilen: das Huldufólk. Über die Hälfte aller Isländer ist fest davon überzeugt, dass ihr Land ebenso von Elfen, Trollen, Gnomen und Feen besiedelt ist. Die Naturgeister Islands sollen zum Beispiel in besonderen Steinformationen oder in Bergen leben. Ihnen wird nachgesagt, ein bisschen so auszusehen wie die isländische Landbevölkerung vor über einhundert Jahren – sie haben dünne Beinchen, große Ohren sowie struwweliges Haar und tragen zumeist sowohl spitze Hüte, Schuhe und lange Mäntel.

Eine Legende besagt, dass das isländische Elfenvolk durch einen Besuch Gottes bei Eva entstanden ist, die in all der Aufregung wegen des heiligen Besuchs vergaß, die Hälfte ihrer Kinder zu waschen. Diese waren natürlich zu dreckig, um vor die Augen Gottes zu treten und so mussten sie sich verstecken und sind bis heute, bis auf wenige Ausnahmen, unsichtbar geblieben.

Selbstverständlich gibt es jedoch ein paar auserwählte Isländer, die den ein oder anderen Elf schon gesichtet haben wollen und sich bestens mit dem Huldufólk, auch Hidden People genannt, auskennen. So zum Beispiel Erla Stefánsdóttir, Islands Elfenbeauftragte, die einst sogar den Bau einer Autobahn verlegen ließ, um eine Elfenkirche vor Planierraupen zu retten, sowie Magnús Skarphédinsson, ein Elfenexperte, der die Álfaskólin, eine Elfenschule, in Reykjavík leitet und interessierten Einwohnern oder auch Touristen den Umgang mit Elfen näherbringt.

 

Einer Legende nach sind diese Felsen versteinerte Trolle
Sind dies versteinerte Trolle?

Wer einmal versuchen möchte, einem Elf über den Weg zu laufen, der sollte nach Bakkagerði fahren, wo sich die Álfaborg, die Elfenburg, befindet – angeblich soll hier die Elfenkönigin Islands thronen. Doch auch der Berg Pétursey, der sich nahe der isländischen Ringstraße befindet, soll in seinen mystischen Höhlen und anderen Hohlräumen Elfen und weitere geheimnisvolle Wesen beherbergen.

 

 

Von Polarlichtern und Geysiren – die faszinierenden Naturschauspiele Islands

Ruhe suchen – Stille finden am Kleifarvatn

Der Kleifarvatn ist ein geheimnisvoller Bergsee auf der Reykjanes-Halbinsel und ist durch die Nähe der ihn umgebenden Vulkane geprägt. Dieser See fasziniert seit jeher die Isländer und alle Reisenden die dorthin kommen, denn er gibt den Menschen Rätsel auf. Trotz viel zu wenigen Zu- und Abflüssen bleibt der See konstant auf einer Höhe. Natürlich sinkt der Pegel ab und an, steigt allerdings meist recht schnell wieder auf sein normales Niveau zurück. Selbst als bei einem Erdbeben vor rund 16 Jahren beinahe das gesamte Wasser aus dem See verschwand, war es fast genauso schnell wieder da. Wer diesen mysteriösen Bergsee besucht, wird förmlich in seinen Bann gezogen. Besonders die Stille, ja beinahe Totenstille, des Wassers erinnert jeden, der den See besucht, ganz leise daran, dass gerade die stillsten Wasser bekanntlich die tiefsten sind.

 

Grünes Licht am Horizont – der Zauber der isländischen Polarlichter

Polarlichter - ein echtes Naturspektakel
Faszinierendes Naturschauspiel: Polarlichter

Eigentlich sind es schlicht und einfach nur Lichter, die dadurch entstehen, dass Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre, die elektrisch geladen sind, in den oberen Erdatmosphärenschichten auf Sauerstoff- und Stickstoffatome treffen und diese dann ionisieren. Nichtsdestotrotz sorgen diese anziehenden, meist grünen Lichter jeden Herbst und Winter für Erstaunen und Faszination in den Polarregionen der Erde.

In Island sind die Polarlichter, auch Nordlichter oder Aurora borealis genannt, am häufigsten in den Monaten von Oktober bis März zu beobachten. Es gibt sogar spezielle Nordlicht-Touren, die Reisende an Orte bringen, wo die Lichter besonders gut zu sehen sind. Garantien für die Sichtung der wundervoll tanzenden Lichter gibt es jedoch keine. Allerdings kann sich jeder bei einer Polarlichtvorhersage, dem Aurora Forecast, vorab informieren, ob die Sterne für eine nächtliche Lichtershow gut stehen.

 

Wenn die Erde Wasser spuckt – Faszination Geysir

Strokkur heißt auf Deutsch "Butterfass"
Geysir, das spuckende "Butterfass"

Auch wenn es wohl einer der meist besuchten Orte Islands ist, sollte man es sich trotzdem nicht nehmen lassen, Strokkur, dem wohl eindrucksvollsten Geysir in Island einmal einen Besuch abzustatten. Der zu Deutsch „Butterfass“ genannte Geysir befindet sich im Süden Islands und raubt jedem, der ihn sieht den Atem. Steht man vor dem Geysir, bekommt man das Gefühl, er röchele stetig vor sich hin bis er immer tiefer Luft holt, um dann eine Blase von heißem Wasser bis zu 35 Meter hoch in die Lüfte zu schießen. Dieses Spektakel wiederholt sich ungefähr alle zehn Minuten – ob wohl ein wütender Troll unter Strokkur weilt und regelmäßig seinen Groll ausschnauft?

 

Islands fabelhafte Tierwelt

Vogel oder Fabelwesen – der Papageitaucher

Papageitaucher lieben Fisch
Papageitaucher sind in Island heimisch

Sein Gesicht hat Ähnlichkeit mit dem eines Clowns und fälschlicherweise werden durch sein Auftreten ab und an auch schon mal kleine Pinguine in der Arktisregion gesichtet – die Rede ist natürlich vom Papageitaucher. Dieser kleine, illustre Vogel, der auch Puffin genannt wird, ernährt sich hauptsächlich von Fisch und lebt, wenn nicht gerade Brutzeit ist, am liebsten auf dem offenen Meer. Besonders wenn man in Küstennähe Laute wie „aar“ oder „aar-o-aar“ hört, könnte es sich durchaus um Rufe des relativ tollpatschigen Seevogels handeln. Er ist dafür bekannt, besonders begabt in Bruchlandungen zu sein.

 

Hopp, hopp, hopp, Islandpferdchen lauf … Tölt

Die Gangart Tölt ist typisch für Islandpferde
Islandpferde sind robuste Tiere

Sie sind etwas kleiner als normale Pferde, aber ein wenig größer als die bekannten Shetlandponys: die Islandpferde. Diese sehr robusten und gelassenen Kleinpferde sind sehr agil, bewegungsfreudig und haben buchstäblich ein sehr dickes Fell. Schon im 9. Jahrhundert sind die freundlichen Vierbeiner durch die Wikinger nach Island gekommen und gehören heute genauso fest zu dem nordischen Land wie Björk, die versteckten Elfen und schnaufende Vulkane. Unter Reitern sind die Islandpferde besonders als Reitpartner beliebt, da sie aufgrund ihrer Genetik über eine für Reiter sehr angenehme Gangart verfügen: den Tölt. Wer diesen gemütlichen, beinahe erschütterungsfreien Gang einmal selbst erleben möchte, sollte sich einen atemberaubenden Reitausflug in Island nicht entgehen lassen.

 

Europas hippste Stadt mit gemütlichem Kleinstadtflair – Sightseeing in Reykjavík

Eine typisch nordische Stadt: Reykjavík
Reykjavík von oben

Reykjavík – die wohl einzige Stadt, in der das Hip-sein noch authentisch ist. Hier gehören junge Leute mit Pullovern aus Schafswolle genauso ins Stadtbild wie minimalistische, aber trotzdem urgemütliche Cafés und herrlich süße Häuschen im nordischen Stil. Wie Du selbst erleben wirst, wirkt Reykjavík dabei weder gekünstelt noch so überheblich modern wie manch amerikanische oder europäische Metropole. Hier kann man sich bei Kaffee – meist in All-you-can-sip-Manier und Selbstbedienung – sowie Kuchen gemütlich zurücklehnen oder sich gemächlich durch die liebevollen kleinen Shops bummeln. Ein paar Anregungen, was Du Dir noch ansehen solltest, haben wir im Folgenden für Dich parat.

 

Harpa, das funkelnde Konzerthaus

Harpa - Konzert- und veranstaltungslocation
Harpa, das Konzerthaus in Reykjavík

Das Harpa, das so manch einen entfernt an die Elbphilharmonie erinnern wird, ist ein großes Konzert- und Veranstaltungshaus am Hafen von Reykjavík. Hier bringen lokale Comedians ihre Fans zum Lachen, große Musiker ihr Publikum zum Tanzen und die besten Orchester ihre Zuhörer zum Weinen. Wer es während seines Islandaufenthaltes einmal nicht zu einer Veranstaltung im Harpa schafft, kann sich dort auch einfach einfinden und im Café oder in der Bar den Tag ausklingen lassen. Wer weiß, vielleicht kann man dabei ja einem großartigen Konzert lauschen oder die Vibrationen der Orchestermusik spüren?!

 

Atemberaubender Ausblick mit köstlicher Begleitung: das Perlan

Das Perlan (dt. die Perle) ist der Warmwasserspeicher für Reykjavík, von hier aus wird die gesamte Stadt, darunter auch die Gehwege und Straßen, mit Warmwasser versorgt. Doch das Gebäude ist noch viel mehr als nur ein Speicher – vielmehr hat man von hier aus einen einzigartigen Blick über Reykjavík und, je nach Wetterlage, über ganz Island. Damit man die Aussicht noch ein wenig mehr genießen kann, befindet sich im oberen Teil des Gebäudes ein Drehrestaurant, dass erstklassiges Essen serviert und somit ein einmaliges Erlebnis bietet. Psst, noch ein kleiner Tipp für alle, die Weihnachten lieben: Im Perlan befindet sich das Christmas Land, ein Shop mit handgefertigten Weihnachtsfreuden, die ihr lieben werdet.

 

Der zentralste Punkt in Reykjavík: die Hallgrímskirkja mit Leif Eriksson Denkmal

Leif Eriksson und die Hallgrímskirkja
Die Hallgrímskirkja und Leif Eriksson

Die evangelisch-lutherische Kirche in der Stadtmitte Reykjavíks ist das größte Kirchengebäude in ganz Island und gleichzeitig das größte Gebäude in Islands Hauptstadt. Das Gotteshaus, das 1937 von  Guðjón Samúelsson entworfen wurde, erinnert in seinem expressionistischen Stil in gewisser Weise an eine Rakete. Tatsächlich soll die Kirche aber die Natur Islands widerspiegeln: Die aneinandergereihten Betonpfeiler sind von den in Island vorkommenden Basaltsäulen inspiriert, die Farbe soll wiederum an die eines Gletschers erinnern.

Der Herr, der sich heroisch-schützend vor der Hallgrímskirkja aufgebäumt hat, ist Leif Eriksson – oder zumindest eine Statue desselben. Die Statue wurde von dem amerikanischen Bildhauer Alexander Stirling geschaffen und 1930 von den Vereinigten Staaten an Island übergeben. Leif Eriksson oder auch „der Glückliche“ hat von rund 970 bis 1020 in gelebt und war ein isländischer Entdecker, der auf seinen Entdeckungsreisen, noch lange vor Kolumbus, Amerika oder, wenn es nach ihm ginge, „Vinland“ entdeckte.

Und, wann zieht es Dich nach Island?

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