Sehnsucht nach Neuseeland

von Daniela @ kreuzfahrt.de

Eine Reise nach Aotearoa, das Land der langen weißen Wolke

Traumziel Neuseeland
Neuseeland ist von einer überragend schönen Natur geprägt

Im fernen Neuseeland herrscht Verwechslungsgefahr – denn in dem grünen Paradies am anderen Ende der Welt ist es nicht nur die kleine braunhaarige Frucht, die sich „Kiwi“ nennt. Neben ihr gibt es nämlich auch noch einen berühmten flugunfähigen Laufvogel, der denselben Namen trägt und aufgrund seiner Possierlichkeit und dem Fakt, dass es ihn nur in Neuseeland gibt, zum Nationaltier aufstieg. Genauer genommen bekam die süße grüne Frucht ihren Namen sogar von dem langschnäbeligen Vogel. Doch damit nicht genug, auch der gemeine Neuseeländer bezeichnet sich gern selbst voller Stolz als „Kiwi“ – ein Beweis dafür, wie gelassen und friedlich das Völkchen im Südpazifik ist. Nicht viele Länder küren einen kleinen, flugunfähigen Vogel, der sich obendrein nur äußerst selten am Tage blicken lässt, zu ihrem Nationaltier.

Doch Neuseeland, das die Maori liebevoll „Aotearoa“ (dt. das Land der langen weißen Wolke) nennen, lockt viele schmerzlich an Fernweh leidenden Menschen längst nicht nur mit seinen tiefenentspannten und freundlichen Einwohnern. Das kleinere „Down Under“ ist vielmehr eine imposante Symbiose aus unzähligen Kontrasten. Das Land, das sich geografisch in eine Nordinsel (Māori: Te Ika-a-Māui)  sowie eine Südinsel (Māori: Te Wai-pounamu) aufteilt, vereint Naturmythen mit der Moderne, die Kultur der Maori mit der Lebensweise der Pākehā, tropische Regenwälder mit ewigen Gletschern, atemberaubende Gebirge mit Traumstränden, das bunte Leben mit ferner Abgeschiedenheit und die schnelllebige Globalisierung mit der Verbundenheit zur Natur.

 

Neuseeland ist das Land der langen weißen Wolke
"Aotearoa" bedeutet: "Das Land der langen weißen Wolke"

Dieses faszinierend schöne Zusammenspiel aus sich ständig wandelnder Natur und scheinbar unvereinbarer Kontraste  ist der Grund dafür, dass jeder, der das Land der langen weißen Wolke einmal besucht hat, schier überwältigt ist von all seinen Eindrücken. In mehreren Teilen nehmen wir Dich mit auf eine aufregende Reise durch das südpazifische Paradies mit dem gemäßigten Klima. Doch Du wirst sehen, Neuseeland hat so viele Zauberhaftes, ja, beinahe Magisches, zu bieten, dass es uns schwerfiel, uns zu begrenzen und es Dir umso schwerer fallen wird, dieses wundervolle Land am Ende der Welt wieder zu verlassen … Du glaubst uns nicht? Dann lies am besten selbst!

 

Eine kurze Geschichte Neuseelands

Um Neuseeland und das, was es heute ist, besser verstehen und erleben zu können, sollte sich jeder Gast der Kiwis auch mit der Geschichte des Landes vertraut gemacht haben. Die neuseeländische Gesellschaft, die 2013 rund 4.242.048 Einwohner zählte, setzt sich aus Menschen verschiedener ethnischer Herkunft zusammen: ca. 67,6 % sind europäischer Abstammung, 14,6  % sind Nachfahren der indigenen, polynesisch-stämmigen Einwohner Neuseelands, 9,6  % sind asiatischer Herkunft, rund 6,9 % stammen von den pazifischen Inseln und die verbleibenden 1,3 % sind anderer Herkunft.

 

Das traditionelle Haka-Ritual
Drei Maori beim Haka

Neuseeland, das geologisch gesehen das jüngste Land der Erde ist, wurde erstmalig um 1080 von Polynesiern besiedelt, deren Herkunft sich nicht abschließend bestimmen lässt. Sie waren es jedoch, die die typisch neuseeländische Maori-Kultur begründeten und den Mythos überlieferten, dass ihre Vorfahren aus einem Land namens „Hawaiki“ kamen. Besonders aufgrund der namentlichen Ähnlichkeit zu den polynesischen Inseln Hawaii und Tahiti scheint sich die Vermutung von Historikern zu bestätigen, dass die Maori ursprünglich Polynesier von asiatischer Abstammung waren.

 

Gute 500 Jahre lebten die Māori in Neuseeland und lernten das fruchtbare Land ohne andere kulturelle Einflüsse für ihren Bedarf zu nutzen und zu bewirtschaften. Doch im Jahre 1642, mit der Entdeckung von Nieuw Zeeland durch den niederländischen Seefahrer Abel Tasman, sollte das weitestgehend selbstbestimmte Leben der Maori ein jähes Ende finden. Zwar ward das ferne Land nach der ersten blutigen Begegnung der Europäer und den Māori erst einmal für weitere rund 150 Jahre vergessen, doch nach der Wiederentdeckung Neuseelands durch den Briten James Cook im Jahre 1769, begann ab 1790 die allmähliche Besiedlung der Europäer. Die fremden Ankömmlinge, die von den Maori bis heute Pākehā genannt werden, bedeuteten jedoch einen schicksalshaften Einschnitt in die traditionsreiche Kultur und Lebensweise der Maori. Die europäischen Siedler schleppten Krankheiten wie Influenza, Masern, Pocken und Tuberkulose in das neu entdeckte Land ein – Krankheiten, die es in Neuseeland vorher nicht gab und die eine Vielzahl von Einheimischen das Leben kostete.

 

Die neuseeländische Flagge
Neuseelands Flagge

Schon 45 Jahre nach der europäischen Besiedlung Aotearoas ließen die Briten die Maori-Chiefs eine erste Vereinbarung, die “Declaration of Independence of New Zealand” unterzeichnen, um eine Übernahme durch die Franzosen zu verhindern. Aufgrund von Spannungen der Maori untereinander wollten die Briten sich allgemein besser “absichern” und planten, einen Vertrag mit den Einheimischen zu schließen. Der Vertrag namens “Treaty of Waitangi”, der am 06. Februar 1840 beiderseitig unterschrieben wurde und als “Geburtsurkunde Neuseelands” bezeichnet wird, sollte den Maori Schutz sowie eine Garantie auf ihre Besitztümer gewähren. Auf der anderen Seite jedoch, sollten sich die Briten somit die Souveränität sichern: Die britische Krone galt nun als neue Autorität und Neuseeland als britische Kolonie. Schon bald kam es zu heftigen Spannungen zwischen den beiden Parteien, da die Siedler den Maori schließlich doch immer mehr Land streitig machten. Der Konflikt gipfelte zwischen 1843 – 1872 in den Neuseelandkriegen, in denen fast zwei Drittel aller Maori-Leben ausgelöscht wurden.

 

Die Sprache und Kultur der Māori wird durch Gesetze geschützt
Māori ist seit 1987 neuseeländische Amtssprache

Nachdem die Maori im 19. und 20. Jahrhundert eine beträchtliche Menge an Land verloren sowie durch Kolonial- und Kriegszeit Tausende von Opfern zu beklagen hatten, wurde 1975 das Waitangi Tribunal gegründet, das sich für Wiedergutmachungen und die Klärung von Vertragsverletzungen einsetzt. Seit den 1970er Jahren wird ebenfalls die bis dahin stigmatisierte und marginalisierte Kultur und Sprache der Maori in besonderer Weise gefördert und geschützt – 1987 wurde die maorische Sprache neben Englisch zur offiziellen Amtssprache. Weiterhin gibt es Fernseh- und Radiosendungen, Straßenschilder sowie Zeitungen auf Maori, ebenso wie maorischen Sprachunterricht in neuseeländischen Schulen. Trotzdem gehört Maori bis heute zu den bedrohten Sprachen – und auch, wenn die Neuseeländer heute weitestgehend friedlich zusammenleben und stolz auf die reiche Kultur der Maori sind – es gibt teils noch immer große gesellschaftliche Unterschiede und Ungleichheiten in der Bevölkerung, die sich im Zusammenleben der Neuseeländer äußern.

 

Wie in einer anderen Welt – Tiere in Neuseeland

Kiwi, Kea und Kaka – Neuseelands verrückte Vogelwelt

Der Fantail ist ein typisch neuseeländischer Vogel
Ein kleiner Fantail

Jeder, der nach Neuseeland reist und sich alsbald in die betörend wilde Natur des fernen Zipfels Erde wagt, wird erst einmal in Staunen verfallen. Denn in der freien Wildbahn im Land der langen weißen Wolke spielt eine andere Melodie, als wir sie hierzulande kennen. Vögel wie der New Zealand Robin, der Rifleman und der berühmte Fantail singen, wie ihnen der neuseeländische Schnabel gewachsen ist und verzaubern den gemeinen Europäer mit ganz neuen Klängen, die ihm die ferne Exotik der endemischen Flügeltiere auf zauberhafte Weise vor Augen führen.

 

Der neuseeländische Bergpapagei Kea
Ein Kea reinigt sein Gefieder

Neben den vielen kleineren Vögeln gibt es in Neuseeland auch zwei Arten von Nestorpapageien, den Kea und den Kaka. Letzterer ist ein Waldpapagei, der vornehmlich in Wäldern, Buschwerk oder Parks lebt und besonders durch das Einschleppen nicht-endemischer Tierarten sowie fremden Krankheiten inzwischen stark gefährdet ist. Der Kea wiederum ist ein aufgeweckter, frecher Bergpapagei, der sich für Unterhaltungsprogramme vor Touristen und Vandalismus an Autos mit essbarem Inhalt nicht zu schade ist. Doch so witzig die Shows des Keas auch sein mögen – der wunderschöne grüne Vogel ist in seinem Lebensraum gefährdet und sollte niemals gefüttert werden – denn sonst verlernt er, im Winter sein eigenes Fressen zu finden.

 

Kiwis sind flugunfähig
Der Kiwi als Nationalvogel Neuseelands

Der bekannteste Neuseeländische Vogel ist natürlich, wir haben ihn ja schon erwähnt, der Kiwi (dt. Schnepfenstrauß). Der kleine Laufvogel mit dem weichen braunen Gefieder zeigt sich dem Menschen allerdings nur ungern. Er zieht es vor, nachts auf die Jagd nach Käfern und Würmern zu gehen. Wer allerdings gerade campen ist, kann, wenn er die Ohren spitzt, die fiependen Laute des Nationalvogels aus der Ferne wahrnehmen. Wie viele der einheimischen Tierarten ist auch der zarte Schnepfenstrauß in seiner Population gefährdet. Deshalb sollte jeder Gast den Hinweisen des D.O.C., dem Department of Conservation, folgen und die Tiere nicht unnötig in ihrem Lebensraum stören oder gefährden.

 

Doch der Kiwi ist längst nicht der einzige Vogel Neuseelands, der nicht fliegen kann. Neben dem langschnäbeligen Zeitgenossen tummeln sich noch einige andere Gefährten, die – mit Verlaub – bestenfalls einmal auf die Nase fliegen werden. Doch Spaß beiseite, zu den vielen Laufvögeln, die sich auf der Nord- und Südinsel Neuseelands zu Hause fühlen gehören faszinierende Lebewesen, wie zum Beispiel der Weka, der Pukeko, der Takahe sowie verschiedene Pinguinarten.

 

Majestätische Meeresbewohner – Wale, Delphine und Seelöwen an Neuseelands Küsten

An Neuseelands Küsten gibt es viele Wale
Bei Kaikoura gibt es viele Wale zu sehen

Wie Könige gleiten die grazilen Riesen durchs Meer und lassen sich von Zeit zu Zeit an der Wasseroberfläche blicken: die Wale. Zwar sind die großen Tiere auch mal an nördlichen Küsten Neuseelands unterwegs, ihr Hauptterritorium befindet sich allerdings nordöstlich der Südinsel, an der Küste von Kaikoura. Vorwiegend werden hier Pottwale gesichtet, teilweise aber auch Orcas und Buckelwale – eine Whalewatching-Tour lohnt sich hier also allemal. Eine wundervolle Einstimmung auf eine Neuseelandreise ist übrigens der Film „Whale Rider“ – eine herzerwärmende Geschichte von einem Mädchen, dass es nie aufgibt, sich gegen die festen Strukturen des Patriachats aufzulehnen.

An Neuseelands Küsten sind neben typischen Walgesängen auch die Rufe zweier Delphinarten zu vernehmen: dem Hector- und dem Maui-Delphin. Besonders häufig sieht man die fröhlichen Meeresbewohner am Bay of Islands auf der Nordinsel und an verschiedenen Küstenabschnitten der Südinsel. An vielen Stellen ist daher auch das Fischen verboten, weiterhin haben die Kapitäne der vielen Ausflugsschiffe die Auflage, den Delphinen nicht zu nahe zu kommen – was bei den freundlichen, neugierigen Säugetieren oftmals leider gar nicht so einfach ist.

 

Robben lieben es, sich zu sonnen
Auch Robben leben in Neuseeland

Einen letzten, ziemlich relaxten neuseeländischen Küstenbewohner möchten wir Dir noch vorstellen: die Robbe. In Neuseeland halten sich die freundlich dreinschauenden Seelöwen hauptsächlich im Süden der Nordinsel und an den Küsten der Südinsel auf. In mehr oder weniger großen Truppen spielen die knopfäugigen Tiere mit dem Schnurrbart entweder purzelnd im Wasser oder lassen es sich fest schlafend auf irgendeinem Felsen gut gehen. Doch auch wenn die Robben noch so niedlich sind – wenn sich die eigentlich relativ entspannten Tiere bedrängt fühlen, können sie sehr aggressiv werden und zum Angriff übergehen. Daher lautet die Devise: Angucken erlaubt, aber das Tier niemals in die Ecke treiben oder zu nah an seine Jungen herantreten.

Aotearoa beheimatet natürlich noch viel mehr endemische Tierarten, die Dir bei einem Ausflug in die Wildnis durchaus über den Weg laufen können. Wenn Du Dich noch eingehender über Neuseelands tierische Einwohner informieren willst, dann kannst zum Beispiel hier vorbeischauen.

 

Fifty Shades of Green – Neuseelands Flora

Betritt man einen neuseeländischen Wald, so wird man innerhalb von wenigen Augenblicken in eine andere Welt gesogen – in verwunschene Baumlandschaften, in denen Steine und Felsen Tausend Gesichter tragen, die weichen Moose zu einem Nickerchen einladen, die Pflanzenranken sich wie Schlangen um die Äste legen und ein Vorhang von dichtem Nebel die Sicht in die Ferne verwehrt …

 

Ein Schirmlein steht im Walde … der neuseeländische Farn

Ein Farn kurz vorm "Ausschlagen"
Ein Farn

Mitten in all dem Moos kreuzen von Zeit zu Zeit auch grüne Krönchen oder gar gewaltige Schirme den Weg eines jeden Naturfreundes. Die Rede ist natürlich vom Farn – Neuseelands Nationalpflanze, die als saftig-grüne Pflanze im gesamten Land wächst und gedeiht. Die Sprossachse des Silber-Baumfarns kann eine beachtliche Höhe von bis zu 10 m sowie einen Durchmesser von bis 45 cm erreichen. Eine gute Gelegenheit also, bei Regen einen dichten Unterschlupf zu finden.

 

Von grünen Teppichen und weichen Mosaiken

Unabhängig davon, ob Du Dich gerade unter oder über der Baumgrenze bewegst – wenn Du nur aufmerksam genug bist, kannst Du in Neuseeland überall wunderschöne Moose und Flechten erblicken. Während es das auch in Europa verbreitete Torfmoos sowie die bekannte Echte Rentierflechte gibt, kommen besonders über der Baumgrenze viele seltenere Moos-, Flecht- und Pilzgewächse vor. Bei diesen Pflanzen zeigt sich einmal mehr die grenzenlose Kreativität der Natur – in filigranen Anordnungen, die an wollene Mosaike oder gar an Häkelmuster erinnern, wachsen sie an Felswänden empor oder klettern an steinigen Wegen entlang. Die Anstrengung, einmal den Weg über die Baumgrenze hinaus zu suchen lohnt sich also nicht nur der atemberaubenden Aussicht wegen!

 

Tāne Mahuta – ein Kauri will hoch hinaus

Wenn es um Neuseeland geht, reden viele immer nur vom „Lord of the Rings“ – was viele nicht wissen: Auf der Nordinsel gibt es sogar einen „Lord of the Forest“. Der Tāne Mahuta, wie der König der Wälder in der maorischen Sprache genannt wird, ist mit 51,2 m Höhe der größte noch lebende Kauri-Baum Neuseelands. Dieser Baum, der auch Neuseeländische Kauri-Fichte genannt wird, ist eine immergrüne Pflanze, die im nördlichen Teil der Nordinsel beheimatet ist.  Seine Wurzeln sind sehr druckempfindlich – so sollten Touristen stets auf vorgegebenen Pfaden wandeln und nie auf seine sensiblen „Füße“ treten.

 

Pōhutukawa – der etwas andere Weihnachtsbaum

Pōhutukawa
Pōhutukawa - der neuseeländische Weihnachtsbaum

Er erinnert an Pinsel oder Pfeifenreiniger und trägt eine prächtige, rote Farbentracht: der Pōhutukawa, auch genannt „Neuseeländischer Weihnachtsbaum“. Der immergrüne Baum, der bis zu 15 m groß werden kann und zu den Myrtengewächsen gehört, erreicht seine Blütezeit zwischen Dezember und Januar – pünktlich zur Weihnachtszeit. Für die Maori hat der kräftig rot blühende Baum allerdings eine ganz eigene Bedeutung: Von einem sehr alten Exemplar des schönes Baumes, das seine Wurzeln am Cape Reinga geschlagen haben soll, heißt es, es sei der Eingang für die Geister der Toten auf ihrem Weg zurück nach Hawaiki.

 

Von Nord nach Süd, von großer City bis etwas mehr Hippie – die faszinierendsten Städte Neuseelands

Die coolsten Städte auf der Nordinsel

Auckland – Melting Pot am Hauraki Gulf

Die größte Stadt Neuseelands: Auckland
Der Blick auf Auckland

Es ist der Ort, der die meisten Neuseeland-Ankömmlinge nach einer langen Reise begrüßt: die Hafenstadt Auckland. Von den rund 4,25 Millionen Einwohnern Neuseelands wohnen unglaubliche 1.415.550 Millionen allein im Großraum Auckland. Damit ist Auckland der größte Ballungsraum des Landes und wird, vermutlich aus genau diesem Grund, fälschlicherweise oft für Neuseelands Hauptstadt gehalten.  Wer schon einmal in Tāmaki-makau-rau, wie Auckland von den Maori genannt wird, ist, für den gibt es vieles zu entdecken. Einen ersten und auch zweiten wundervollen Blick über die gesamte Stadt erhält man vom unübersehbaren Sky Tower oder vom Mount Eden aus, der durch einen längeren Spaziergang durch Auckland zu erreichen ist.

Ein paar richtig entspannte Stunden kann sich der eifrige Entdecker natürlich auch mal gönnen – dafür eignet sich der Stadtpark mitten in Auckland ganz wunderbar. Besonders, wenn man sich vorher mit köstlichen Dumplings von einem der kleinen asiatischen Straßenbistros eingedeckt hat. Sightseeing soll ja ziemlich hungrig machen. Ein kleiner Geheimtipp für alle Leseratten ist auch der liebevoll eingerichtete Book-Swap in der Nähe des Hafens. Hier kann sich jeder, der eine kurze Auszeit vom Trubel in der Stadt braucht oder auch nur einem Regenschauer entfliehen will, in ein Sesselchen niederlassen und in die Welt der Fantasie entschwinden.

Doch nicht nur die City von Auckland an sich hat viel zu bieten – auch die Umgebung der lebhaften Großstadt lädt zu einzigartigen Erlebnissen ein, die durchaus schon mal einen Vorgeschmack auf alles geben, was in Neuseeland auf Dich wartet. Rangitoto beispielsweise, ist nur eine gemütliche Fährüberfahrt lang von Auckland entfernt und bietet stadtgebeutelten Touristen sowohl mit seiner rauen Vulkanlandschaft als auch der fernen Sicht auf Neuseelands größte Stadt ein grandioses Kontrastprogramm. Wer es gern auf etwas weniger holprigen Pfaden wandert, der kann ebenso Aucklands beschaulichen Vorort Devonport besuchen – wer dort den tapfer den Mount Victoria erklimmt, für den ist ein imposanter Blick auf Aucklands Skyline inklusive.

 

Tauranga mit Mount Manganui

Der Blick vom Mauao
Mount Manganui

150 km südöstlich von Auckland, an der einmalig schönen Bay of Plenty, liegt die Hafenstadt Tauranga. Die Stadt sowie ihre nähere Umgebung ist als das größte Kiwianbaugebiet Neuseelands bekannt – ein Großteil der braunen Früchte wird hier geerntet und für den Export verpackt. Neben vielen coolen Bars und Restaurants gibt es hier vor allem zwei Dinge, die man unbedingt gesehen bzw. erlebt haben sollte. Wenn es auch recht beschwerlich ist: Der schweißtreibende Aufstieg zum Mauao wird durch einen herrlichen Blick über die Bay of Plenty und Tauranga belohnt. Und nach dem Abstieg lässt es sich mit einer Portion Fish’n’Chips am Strand von Mount Manganui umso besser entspannen.

 

Windy Wellington – the Capital

Wellington von oben
Neuseelands Hauptstadt: Wellington

Te Whanga-nui-a-Tara oder Wellington City, so nennen die Kiwis ihre Hauptstadt im Süden der Nordinsel, die durch die Fährpassage mit der nicht mehr allzu fernen Südinsel verbunden ist. Hier gibt es unglaublich viel zu sehen und wer keine zwei Wochen dort verweilt, der muss sich entscheiden: Wanderung auf den Mount Victoria, Besuch im Nationalmuseum Te Papa, Tour durch die Weta Cave, Stadtbummel auf der Cuba Street, Spaziergang an der Oriental Bay oder doch ein Tagestrip zu den Robbenkolonien am Cape Palliser? Wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich die Qual …

 

Und weiter geht’s mit den drei Top-Städten auf der Südinsel

Takaka – Hippie’s paradise

Wharariki Beach an der Golden Bay
Einfach traumhaft schön: Wharariki Beach

Die 1854 gegründete Kleinstadt liegt im Norden der Südinsel, am südöstlichen Zipfel der Golden Bay. Takaka verzaubert alle, die sich auf ihrer Durchreise hier verirren, mit einer fantasievollen Kunst- und Handwerksszene aus Töpfereien, Malern, Goldschmieden und Bildhauern. Von Takaka aus sollte jeder einmal zum Wharariki Beach, aber auch zur Farewell Spit aufbrechen. Besonders der Strand, der durch eindrucksvolle Felsen gerahmt wird, gehört zu den dramatischsten und gleichzeitig schönsten Küstenabschnitten Neuseelands.

 

Eine Stadt voller Optimismus – Christchurch

Christchurch City
Christchurch, bevor das erste große Beben kam

Christchurch ist gezeichnet und gebeutelt von vielen kleinen sowie mindestens zwei großen Erdbeben, die die Stadt an der Ostküste der neuseeländischen Südinsel in Jahren 2010 und 2011 schwer erschüttert haben. Dabei wurde ein Großteil des alten Stadtbildes für immer zerstört und infolgedessen sind viele Gebäude nach wie vor nicht begehbar. Die Einwohner von Christchurch haben den Kopf jedoch nie in den Sand gesteckt. Ganz im Gegenteil, optimistisch wie die Neuseeländer sind, haben sie aus den viele Trümmern Kreatives und Innovatives geschaffen. So entstand aus bunten Containern beispielsweise eine neue Shopping- und Kulturmeile, auf der viele Menschen zusammenkommen und sich begegnen. Christchurch versprüht einen ganz eigenen Charme, voller positiver Energie, der sich niemand entziehen kann.

Alle Pinguin-Liebhaber sollten, wenn sie schon einmal in Christchurch sind, unbedingt das International Antarctic Centre besuchen. Hier lernt der Besucher alles über die Erforschung sowie die Bewohner des Südpols und kann sich außerdem mit ein paar Pinguinen bekanntmachen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen nicht mehr allein überlebensfähig gewesen wären. Weiterhin bietet sich der Hagley Park hervorragend für lange Spaziergänge oder Joggingrunden an. Neuseelandreisende, die sich lieber noch ein wenig außerhalb der inspirierenden Stadt umschauen wollen, sollten einen Tagesausflug in das süße Fischerörtchen Akaroa planen – vielleicht lassen sich hier sogar ein paar Delphine erblicken.  

 

Queenstown – eine Stadt für Aktive

Wer in Neuseeland so richtig viel Action erleben möchte, der sollte den schnellsten Weg nach Queenstown suchen. Die kleine Stadt mit einem Panorama, das einer Wandtapete mit Bergidylle gleicht, hat neben coolen Musikbars, Restaurants und tollen Shoppingmöglichkeiten vor allem eines zu bieten: adrenalingeladene Aktivitäten aller Art. Von Bungee-Jumping, Fallschirmspringen, Paragliding, Whitewater-Rafting, Canyoning, Radfahren über Skifahren und Snowboarden bis hin zu Wanderungen oder Hubschrauberflügen – Adrenalin-Junkies werden in der Stadt am Lake Wakatipu jedenfalls garantiert nicht zu kurz kommen, versprochen!

 

An diesen magischen Orten Neuseelands führt kein Weg vorbei

Die Must-sees auf Neuseelands Nordinsel

Ninety Mile Beach – der vielleicht längste Sandstrand der Welt

Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel gibt es einen scheinbar endlos langen, hellen Sandstrand, der am Reef Point bei Kaitaia beginnt und knapp fünf Kilometer südlich vom Cape Maria van Diemen, am Scott Point, endet. Jedoch ist dieser Strand, auch wenn er Ninety Mile Beach heißt, gerade mal 55 Meilen lang. Eine Legende sagt, dass sich frühere Siedler, die mit dem Pferd auf dem Strand unterwegs waren, ein wenig verschätzt haben. Egal, wie lang der Strand nun tatsächlich sein mag, er wird gerne für tempogeladene Spitztouren mit dem Auto genutzt. Dazu kann man stehen wie will, aber wenn man sich dafür entscheidet, sollte man so eine einmalige Fahrt ausschließlich mit einem sogenannten 4WD („Four Wheel Drive“) durchführen. Autos mit einem normalen Zweiradantrieb fahren sich in dem weichen Sand viel zu schnell fest und kommen allein nicht mehr heraus. Zum großen Leid der Umwelt wurden so schon etliche Touristen-Autos von der kräftigen Flut verschluckt.

 

Von einem Vulkan geformt – Lake Taupo

Lake Taupo auf der Nordinsel
Blau, wohin man sieht: Lake Taupo

Der Lake Taupo ist ein gewaltiger Kratersee, der durch einen Ausbruch des Taupo-Vulkans entstanden ist. Auf Maori heißt der See Taupo nui a Tia, das bedeutet so viel wie „der große Umhang des Tia“. Der maorischen Geschichte zufolge war Tia der Anführer eines der Kanus, mit dem die Maori vor langer Zeit Neuseeland besiedelten. Der größte See Neuseelands bietet seinen Betrachtern besonders bei Sonnenschein  ein eindrucksvolles Farbenspiel, denn gerade durch viel Lichteinfall wirkt der Kratersee wie ein mächtiger, funkelnder Saphir.

 

Wenn die Erde blubbert – Geothermale Quellen in Rotorua

Rotoruas heiße Quellen
Geothermale Quellen in Rotorua

Wer schon einmal auf Island war, der kennt diesen eigenartigen Geruch, der sich durch Rotorua und Umgebung zieht, vielleicht. Es ist der Duft von Schwefelwasserstoff, der sich charakteristisch für geothermale Quellen über die gesamte Stadt gelegt hat. Doch auch von diesem eigenartigen Geruch, sollte man sich nicht beirren lassen, denn der neuseeländische Kurort hält einzigartige Naturschauspiele für alle Entdecker bereit. Wie eine langsam vor sich hin brodelnde Suppe bäumt sich die brühend heiße Wasserdecke des Pohutu Geysirs im Geothermalfeld Whakarewarewa immer weiter auf, bis sie sich nach ungefähr einer Stunde in einer bis zu 30 m hohen Wasserfontäne ergießt. Ein Tagestrip zu den faszinierenden Thermalfeldern sollte außerdem unbedingt mit einem Besuch der einzigen Schnitz- und Kunstakademie der Maori, dem Māori Arts and Crafts Institute, verbunden werden, das wichtige Einblicke in die traditionelle maorische Kultur verspricht.

 

Die Must-sees auf der Südinsel

Eine Kulisse wie gemalt – Lake Tekapo

Lake Tekapo
Herbstbäume am Lake Tekapo

Der ehemalige Gletschersee Lake Tekapo liegt am Fuße der Neuseeländischen Alpen in der Region Canterbury und ist das zehntgrößte stehende Gewässer Aotearoas. Der aquamarinblaue See ist der am östlichsten gelegene von insgesamt drei Gletscherseen im Mackenzie District. Besonders im Sommer und im Herbst zeigt sich die Natur hier dank blühender Lupinen und später durch allmählich immer bunter werdendes Laub von ihrer absoluten Schokoladenseite. Wer es ein wenig abgeschiedener und vor allem einfacher mag, sollte eine Übernachtung auf der Campsite am Lake Mc Gregor, der sich ganz in der Nähe des Lake Tekapo befindet, in Erwägung ziehen. Die Gegend ist übrigens auch als sogenanntes „Lichtschutzgebiet“ bekannt – da es hier nachts wenige bis gar keine künstlichen Lichteinflüsse gibt, lässt sich der mystische Nachthimmel in voller Pracht beobachten. Wer weiß, vielleicht kannst Du ja neben der Milchstraße auch noch ein paar Sternschnuppen entdecken, die Dir den einen oder anderen Wunsch erfüllen.

 

Milford Sound – Rudyard Kiplings achtes Weltwunder

Der Fjord Milford Sound
Mitre Peak am Milford Sound

Der Fjordland-Nationalpark liegt im Südwesten der Südinsel Neuseelands und beherbergt einen der geheimnisvollsten Orte des gesamten Landes: den gut 15 km langen Fjord namens Milford Sound, der sich im nördlichen Teil des Nationalparks befindet. Der Fjord lässt sich nur über eine einzige Straße erreichen – spielt das Wetter nicht mit, können Reisende schon mal Pech haben, denn bei allzu schlechter Wetterlage bleibt ihnen die Fahrt auf dem State Highway 94 verwehrt. Hat man es allerdings bis zu dem Fjord geschafft, wird man mit einer unvergleichlich schönen Sicht auf die Bowen Falls, den Mitre Peak und die vielen kleinen Wasserfälle belohnt, die an den Felsen hinabplätschern. Um ganz nah an die Wasserfälle heranzukommen und eventuell sogar einen Blick auf die am Fjord lebenden Pinguine, Robben oder Delphine zu erhaschen, empfiehlt sich auf jeden Fall eine Fahrt mit einem der Ausflugsschiffe vor Ort. Nur ein paar klitzekleine Biester können Dir Deinen Abstecher zum Milfound Sound etwas madig machen: Die Rede ist von sogenannten Sandflies – stecknadelgroße Insekten, die Dir mit nur einem Biss tagelang in Deinem Gedächtnis bleiben werden. Aber keine Sorge, solange Du freie Hautstellen vermeidest, lassen sie Dich weitestgehend in Ruhe. Und auch Niederschlag mögen Sandflies nicht sonderlich gern. Das gute ist, bei Regen und Nebel sieht der Fjord gleich noch tausendmal schöner aus.

 

Geheimnisvolle Kugeln an Neuseelands Küste – die Moeraki Boulders

Mysteriöse Konkretionen: die Moeraki Boulders
Die geheimnisvollen Moeraki Boulders

An Otagos Küste, genauer am Koekohe Beach, sammeln sich inzwischen seit einigen Jahrtausenden mysteriöse und ungewöhnlich große Konkretionen. Diese meist aus Kalk bestehenden, grau gefärbten Septarien entstehen zunächst weit unter dem Meeresspiegel, doch durch Meeresbewegungen wie Wellen und die Erosion des an der Küste liegenden Schluffsteins, werden nach und nach immer neue Kugeln freigelegt. Einer Maori-Legende zufolge, sind die Moeraki Boulders versteinerte Überreste vom Schiffsbruch eines großen Waka, die mit der Zeit an der Küste angeschwemmt wurden. Doch ganz egal, wie die rätselhaften, runden und ovalen Steine entstanden sind – sie machen Koekohe Beach zu einem der magischsten Orte Neuseelands, der jeden in seinen Bann ziehen wird.

 

Burgers 'n' Beer – Neuseelands kulinarische Highlights

Weniger ist manchmal mehr - was in Neuseeland auf den Teller kommt

Genuss aus dem Meer mit Fisch und Meeresfrüchten

Backfisch mit Pommes
Fish 'n' Chips: auch in Neuseeland ein Klassiker

Neuseeland ist rundherum von Meer umgeben. Von fast keiner Stelle des Landes braucht man mit dem Auto länger als vier Stunden, um eine Küste zu erreichen. Es ist also wenig überraschend, dass die Neuseeländer viel Fisch und Meeresfrüchte essen. Und so gibt es in fast jedem noch so kleinen Örtchen einen Fish 'n' Chips Imbiss – womit das britische Erbe der beiden Inseln auch nicht mehr zu verleugnen wäre. Bei den meisten Fish 'n' Chips Shops gibt es verschiedene Arten Fisch (wie Kabeljau oder Hoki), Tintenfisch, Kammmuscheln sowie andere Muscheln, die in verschiedenen Teigarten frittiert werden. Typischerweise werden dazu Pommes frites, Süßkartoffel-Pommes oder Kartoffelecken angeboten.

 

In einigen Lokalitäten, die neben „Takeaways“ oft auch Gerichte zum „Dine-In“ anbieten, werden je nach Saison und Fang auch Languste, Whitebait und Paua Patties zubereitet. Da das Fischen, Fangen oder Sammeln dieser drei Meeres- und Flussbewohner nur zu bestimmten Zeiten und teilweise nur begrenzt möglich bzw. erlaubt ist, sind die Preise für die bestimmten Gerichte dementsprechend hoch. Der Fang von Langusten und Paua, auch genannt Seeohren, ist beispielsweise streng limitiert – so dürfen pro Kopf nur sechs Langusten und zehn Paua gefangen werden. Whitebait wiederum, wird nur einmal im Jahr gefangen – im neuseeländischen Frühling, wenn die sehr jungen Nachkommen von Süßwasserfischen aus der Familie der Galaxien, die den Forellen ähneln, aus dem Meer in die Süßwasser-Lebensräume vordringen. Doch auch die kleinen, durchsichtigen Fischchen dürfen nur begrenzt gefischt werden.

 

Whitebait
Whitebait - eine Delikatesse

Wer nun einmal standesgemäß Languste essen möchte, der sollte Nin’s Bin in der Nähe von Kaikoura besuchen – jedoch ist der Imbiss aufgrund der durch das Erdbeben beschädigten Straßen momentan noch nicht wieder geöffnet. Voraussichtlich zu Weihnachten werden hier wieder regelmäßig Langusten über die Ladentheke gehen. Leckere Fish 'n' Chips, aber auch Fischburger, kann man in ganz Neuseeland bekommen. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass man auf der Nordinsel beim Wellington Seamarket und auf der Südinsel bei Happy Chippie vorzüglichen frittierten Fisch mit Pommes bekommen kann. Sehr empfehlenswert ist weiterhin das Mussel Inn in Onekaka bei Takaka in der Region Golden Bay im Norden der Südinsel. Hier gibt es frische Muscheln mit Knoblauchbrot – ein absolutes Muss alle, die Meeresfrüchte lieben. Wen es eher zum Whitebait-Fritter zieht, der wird bei Curly Tree Whitebait seinen Appetit stillen können.

 

Oder darf’s doch lieber Burger sein?

Nichts geht über Burger – besonders nicht, wenn man in Neuseeland ist! Wer hier einmal eine der gut gestapelten Variationen probiert, wird es schwer haben, woanders eine bessere zu finden. Das Geheimnis liegt im hochwertigen Fleisch, das im Regelfall von neuseeländischen Tieren stammt – meist werden hier sogar die Burger-Brötchen selbst hergestellt. Darüber hinaus findet man auf der Nord- und auch auf der Südinsel ausgefallene Geschmackskombinationen, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. So gibt es beispielsweise marokkanische Burger mit Lamm und Linsen oder ungewöhnliche Zusammenstellungen wie Ananas mit Emmentaler und BBQ-Sauce. Eines ist klar: In Neuseeland ist es schwer, alle guten Burgerläden einmal auszuprobieren – damit Dir Auswahl allerdings schon mal etwas leichter fällt, wollen wir Dir ein paar Top-Adressen für Aotearoas Top-Burger verraten.

 

Burger
Neuseelands Burger sind erstklassig

Wenn Du gerade hungrig in Auckland unterwegs bist und es zufällig schon nach 18 Uhr ist, dann ist der Foodtruck von The White Lady genau der richtige Anlaufpunkt für Dich – hier bekommst Du nicht nur richtig gute Burger, sondern auch Toasties und Shakes. Die zweite Top-Adresse für Burger ist Burger Liquor in Wellington. Zu den exzellenten Burgern werden hier wahlweise verschiedene Rum- und Bourbon-Spezialitäten gereicht, die Dein Geschmackserlebnis unglaublich bereichern werden. Auch auf der Südinsel kommen Burger-Liebhaber auf ihre Kosten. In Marahau, im Abel Tasman Nationalpark gelegen, kannst Du Dir nach einer anstrengenden Wanderung oder aufregenden Wassersportaktivitäten beim FAT TUI einen köstlichen Muschel- oder Lammburger gönnen.

Einige hundert Kilometer weiter nördlich, im Wintersportparadies Queenstown, gibt es hingegen gleich zwei erstklassige Stationen für das perfekte Burger-Erlebnis. Die absolute Kultadresse ist da natürlich Fergberger – mit Burgernamen wie „Sweet Bambi“ zwar nichts für Zartbesaitete, doch das Schlange stehen lohnt sich allemal. Wenn es etwas gemütlicher, aber trotzdem genauso lecker sein soll, erwartet Dich Devil Burger an seiner Pforte zum höllisch guten Burger. Ob Du Dich nun für den „Man Killer“ oder den „Yankee Devil“ entscheidest, diese Leckerbissen sind einfach jede Sünde wert.

 

Und zum Nachtisch? Eiscreme!

Eiscreme
Nichts geht über gutes Eis

Klar, Fish 'n' Chips, Burger und Co machen satt, doch den Appetit auf einen süßen Magenschließer können sie nicht befriedigen. Da tut eine Sache, für die die Neuseeländer bekannt sind, ganz besonders gut: himmlisch leckere Eiscreme! Bei einem Tagesausflug nach Devonport, einem Stadtteil von Auckland, solltest Du Cheltenham Dairy einen Besuch abstatten – hier gibt’s köstliches Eis in mordsmäßig große Kugeln. Direkt in Auckland verzaubert Dich die Giapo Ice Cream Factory mit außergewöhnlichen Eiskreationen aus Glitter, Gold und viel Fantasie. Da die Weiterreise in Richtung Südinsel für die Fährüberfahrt meist so oder so in Wellington unterbrochen werden muss, lohnt sich in der neuseeländischen Hauptstadt ein Abstecher zum Kaffee Eis – einem Eiscafé, das Kaffee in Barista-Qualität anbietet und die Aromen Europas und Neuseelands in unvergleichlich gutem Eis vereint.

 

Auf der Südinsel geht die Jagd nach der besten Eiscreme weiter, zunächst einmal in Takaka im The Wholemeal Café. Ebenso wie der Rest der Stadt entzückt das gemütliche Café mit einem Interieur aus Naturmaterialien und bunten Farben sowie köstlichem Eis. Gute 470 Kilometer weiter südlich, in Christchurch an der Ostküste, kannst Du es Dir bei Rollickin‘ Gelato mit einem Bio-Eis oder –Sorbet gut gehen lassen – wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Scoop „Hardieboys Ginger Beer“? Eine letzte Adresse für Eis in Neuseeland, die wir Dir nicht vorenthalten wollen, ist Patagonia Chocolates in Queenstown: ein traditionelles Café, das seine vielfältigen Köstlichkeiten aus Eis in selbstgebackenen Waffeln serviert – yummy!

 

Auch der Durst will gestillt sein – die Lieblingsgetränke der Neuseeländer

Von blond bis brünett: neuseeländisches Craft Beer

Bier wird aus Hopfen hergestellt
In Neuseeland geht kein Hopfen verloren

Wir Deutschen denken gerne, dass uns beim Bierbrauen keiner etwas vormachen kann – doch am anderen Ende der Welt machen uns die Kiwis ordentlich Konkurrenz. In Aotearoa ist über etliche Jahre hinweg eine Craft Beer Szene mit zahlreichen kleinen, lokalen Brauereien entstanden. Echte Bierkenner sollten sich also eine Biertour durch Neuseeland nicht entgehen lassen und dabei sowohl die besten Brauereien kennenlernen als auch tolle Festivals besuchen. Was hälst Du zum Beispiel von einer sommerlichen Spritztour im August 2017? Dabei geht’s von der Fat Monk Brewery in Hastings zum Beervana Festival in Wellington und von dort aus zur Südinsel, um das Mussel Inn in Takaka (wie Du schon weißt, gibt’s hier auch köstliche Muscheln) oder die Sprig & Fern Brewery in Nelson zu besuchen.

 

Du magst kein Bier? Zum Glück gibt’s in Neuseeland auch Wein!

Marlborough - berühmt für den Weinanbau
Marlborough - eine von Neuseelands Weinanbauregionen

Neben Kiwis und Rugby-Tradition, ist Neuseeland weltweit auch für seine Weine bekannt. Ob sie von der Nordinsel, zum Beispiel aus der Region um die Hawke’s Bay stammen, so wie der Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah oder Chardonnay; oder aus der Region Marlborough von der Südinsel kommen, wie der Sauvignon Blanc oder der Pinot Noir – durch die einzigartigen klimatischen Verhältnisse sind die neuseeländischen Weine von unnachahmlicher Qualität. Wenn Du Weinverkostungen ganz besonders magst, dann empfehlen wir Dir eine Tour entlang des Marlborough Wine Trails – geschmacklich und landschaftlich ein einmaliges Erlebnis.

 

Was dem Hessen der Apfelwein, ist dem Neuseeländer der Cider

Äpfel für Cider
Cider wird aus Äpfeln hergestellt

Er ist fruchtig-süß bis fein-herb, manchmal golden oder auch blassgelb: Cider, der neuseeländische Apfelwein. Das erfrischende, alkoholische Apfelgetränk gehört bei den Kiwis ebenso an die Theken und Bars der Kneipen wie in Großbritannien, dem Ursprungsland des goldenen Saftes. Cider wird jedoch längst nicht mehr nur aus Äpfeln hergestellt, gerade in Neuseeland findest Du ungewöhnliche Geschmackskombinationen wie zum Beispiel Kiwi und Limette oder Feijoa und Passionsfrucht. Old Mout, Tutū Cider, Wild Side Cider und Monteith’s sind neuseeländische Cider, die Du unbedingt einmal probiert haben solltest. Ein absolutes Highlight für alle Fans des Apfelweins auf Kiwi-Art ist das NZ Cider Festival, das alljährlich im wunderschönen Nelson stattfindet – ein Zusammentreffen unter Gleichgesinnten mit unzähligen Cider-Tastings, nach denen Du es schwer haben wirst, Dich auf Deinen Lieblings-Cider festzulegen.  

 

Du kannst es nicht mehr abwarten, nach Neuseeland zu reisen? Dann haben wir ein paar abwechslungsreiche Kreuzfahrten für Dich im Angebot!

Neuseeland - ein Naturparadies im Südpazifik
Neuseeland und Australien entdecken

Von Down Under bis nach Asien

Auf der MS Amsterdam nimmt Dich Holland America Line mit auf eine 35 Nächte lange Kreuzfahrt, die in Auckland startet und in Hongkong endet. Auf dieser unvergesslichen Reise vom 2. März bis zum  9. April 2018 hast Du die Möglichkeit, ferne Sehnsuchtsziele wie den Fjordland Nationalpark in Neuseeland; Sydney, Adelaide und Perth in Australien; Tasmanien und Indonesien kennenzulernen. Wäre diese Kreuzfahrt nicht ein perfekter Anschluss an eine Camping-Tour durch Neuseeland?

 

Südseeträume mit der Holland America Line

Wenn Du Neuseeland kennenlernen willst, aber keine Lust auf eine anstrengende Tour durchs Land hast, dann könnte diese 30-tägige Kreuzfahrt mit der MS Noordam durch den Südpazifik genau das Richtige für Dich sein. Die Reise startet am 15. März 2018 in Sydney und entführt Dich zu traumhaft schönen Südsee-Destinationen wie Neukaledonien, Vanuatu, Fidschi und Dunedin, Akaroa, Picton, Wellington, Napier, Tauranga, Auckland sowie Waitangi in Neuseeland, bevor Du schließlich nach knapp einem Monat den Zielhafen in Sydney wieder erreichst.

 

Sonnige Kurzkreuzfahrt mit Princess Cruises

Du planst eine Rundreise durch Australien und durch Neuseeland? Wäre es nicht toll, wenn Du Dich, statt von Sydney nach Auckland zu fliegen, einfach auf mit einem Kreuzfahrtschiff zu den Kiwis schippern lässt? Die Sun Princess von Princess Cruises macht’s möglich, denn zu mehreren Terminen im Frühjahr 2018 bricht das wunderbare Schiff zur viertägigen Kurzkreuzfahrt von Sydney nach Neuseeland auf. Der unschlagbare Vorteil an dieser Reise? Ganz klar, kein Stress am Flughafen und auch die schweren Souvenirs aus Australien dürfen mit auf Reisen gehen.

 

Zwei Wochen Australien und Neuseelandumrundung

Die Celebrity Solstice von Celebrity Cruises
Neuseeland-Kreuzfahrt mit der Celebrity Solstice

Diese Kreuzfahrt eignet sich perfekt als Vorprogramm zu einer Inlandstour durch Neuseeland. Mit Start in Sydney am 3. Februar 2018 geht’s mit der Celebrity Solstice von Celebrity Cruises zunächst einmal nach Melbourne und nach Tasmanien, bevor die Rundtour um Neuseeland startet. Hier hast Du dann die Möglichkeit atemberaubende Orte wie Milford Sound, Doubtful Sound, Dusky Sound, Dunedin, Akaroa, Wellington, Napier und die Bay of Islands zu entdecken, bevor am 17. Februar 2018 in Auckland ankommst. Von dort aus kannst Du nun zu einem aufregenden Roadtrip durchs neuseeländische Inland starten.

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf eine neuere Version oder verwenden Sie einen anderen, aktuelleren Browser (Firefox, Google Chrome oder Opera).