Sommersonne, Strand und Rum – Reisetipps für Barbados

von Carsten @ kreuzfahrt.de

Eine Kokosnuss an einem barbadischen Strand
Hier werden Karibikträume wahr: an den Stränden von Barbados

Wie eine Perlenkette ziehen sich die Inseln der kleinen Antillen von Puerto Rico bis hinunter nach Venezuela. Lediglich eine Insel liegt nicht in diesem Halbkreis, sondern etwa 180 Kilometer östlich davon – die ehemalige britische Kolonie Barbados (sprich: „Barbejdos“) mit ihrer Hauptstadt Bridgetown („Britschtaun“; sorry, dieser Spaß musste sein!). Bis zum Jahr 2003 flog die Concorde, dieser majestätische Überschallflieger, regelmäßig von London hierher – die Maschine mit der Produktionsnummer 212 ist heute in einem Museum am Grantley Adams International Airport zu bewundern. Doch die meisten Besucher kommen nicht wegen eines Flugzeuges nach Barbados, sondern haben andere Gründe, sei es um Steuern zu sparen (für Steuersparmodelle sind wir die falsche Webseite) oder weil sie einfach nur einen schönen, erholsamen und unvergesslichen Urlaub verbringen wollen.

 

Die schönsten Kreuzfahrten ab Barbados

#1 Auf der Mein Schiff 3 nimmt Dich die Reederei TUI Cruises mit zu einmaligen Abenteuern in der Karibik und in der Dominikanischen Republik. Deine wundervolle vierzehntägige Kreuzfahrt startet in Bridgetown auf Barbados und schippert zu Sehnsuchtszielen wie Martinique, St. Lucia, Bonaire, Aruba und Dominica.

#2 Zwei Wochen Karibik mit P&O Cruises - die wunderschöne Britannia entführt Dich zu fernen Karibikdestinationen wie Bonaire, Aruba, Grenada, St. Vincent, St. Maarten und Antigua. Eine Kreuzfahrt, die Du nicht vergessen wirst!

#3 Diese vierzehntägige Kreuzfahrt mit der Azura von P&O Cruises geht mit Dir auf eine atemberaubend schöne Karibikreise, auf der Du ferne Ziele wie Martinique, Antigua, St. Maarten, Grand Turk, Tortola und Grenada kennenlernen kannst.

#4 Du wünscht Dir einmal eine Kreuzfahrt mit ausgiebiger Erholung auf See? Dann ist diese vierzehntägige Transatlantikreise genau das Richtige für Dich! In Bridgetown geht die Reise los und nimmt Dich mit nach St. Kitts und St. Maarten, bevor Du sechs Tage lang die Atlantikpassage überquerst. In Europa angekommen, führt Dich die traumhafte Kreuzfahrt weiterhin nach Madeira und nach Cádiz in Andalusien, bevor die Reise in Palma de Mallorca endet.

 

Eine kleine Geschichte von Barbados

Es gibt viele Kolonialgebäude auf Barbados
Ein Kolonialgebäude auf Barbados

Als der Portugiese Pedro Campos das Eiland im Jahr 1536 entdeckte, erinnerten ihn die frei hängenden Wurzeln der Feigenbäume an Bärte, also nannte er die Insel „Los Barbados“, die Bärtigen. Die Spanier, die wenige Jahre später die Insel eroberten, nahmen sie die Insel für sich ein und begannen, die Einwohner zu versklaven und auf andere Inseln zu bringen, wo sie unter schwersten Bedingungen für die Spanier arbeiten mussten. Der Rest der ursprünglichen Bevölkerung floh vor ihrem Schicksal und konnte der Versklavung entkommen. 1625 kamen die Engländer auf die beinahe ausgestorbene Insel und brachten viele Indentur-Sklaven sowie Sklaven aus Irland mit nach Barbados (ja, damals hat sich niemand mit Ruhm bekleckert!). Nach und nach haben sich die Bürger der karibischen Insel allerdings gewisse Rechte erkämpft, so gibt es auf Barbados das drittälteste Parlament im Commonwealth (gegründet 1639). Die Sklaverei wurde 1838 abgeschafft und seit der Unabhängigkeit am 30. November 1966 ist das Land eine parlamentarische Monarchie mit Königin Elisabeth II. als offizielles Staatsoberhaupt.

 

Die Anreise: Auf zum Kreuzfahrtschiff

Wer mit dem Flugzeug anreist, benötigt bei der für die Karibik typischen, gemütlichen Fahrt etwa eine halbe Stunde bis zum Kreuzfahrtterminal, das sich im 18 Kilometer entfernten Bridgetown befindet. Etwa jeder dritte der rund 280.000 Inselbewohner lebt in der Hauptstadt. Interessant ist die Altstadt am Mündungsbereich des Constitution River, auf der Nordseite des Flusses ist der National Heroes Square mit dem Parlament und der Lord Nelson Statue, auf der Südseite (verbunden mit der Chamberlain Bridge) der Independence Square. Und im Bridge House gibt es ein kühles Bier.

 

Sightseeing auf Barbados

Ein Strand auf Barbados
Barbados besitzt viele wunderschöne Strände

Die echten Sehenswürdigkeiten sind außerhalb der Stadt zu finden, und sind auch nicht von Menschen geschaffen, sondern von der Natur. Direkt südlich von Barbados befindet sich die Carlisle Bay mit dem langgezogenen Brownes Beach; wir empfehlen den südlichen Abschnitt Pebbles Beach, da ist es etwas leerer. Einer der beliebtesten Strände ist der Enterprise Beach/Miami Beach, nur etwa 13 Kilometer vom Kreuzfahrtanleger entfernt. Wer nicht nur baden, sondern auch kuriose Felsformationen sehen will, ist am Bathsheba Beach und dem Cattlewash Beach gut aufgehoben (ca. 20 Kilometer vom Kreuzfahrtterminal entfernt). Und wer es etwas idyllischer mag, dem legen wir die Strände Bottom Bay und der benachbarte Harrismith Beach (auch Cave Bay genannt) ans Herz. Eingerahmt von einer beeindruckenden Felskulisse und weit entfernt von den großen Hotels (und 25 Kilometer vom Kreuzfahrthafen entfernt) sind beide Strände oftmals menschenleer – ideal für all diejenigen, die Ruhe und Erholung suchen.

Laut Werbung besitzt Barbados die „schönsten Strände der Welt“. Zwar werben inzwischen fast alle Karibik Inseln mit diesem Spruch, allerdings sind wir geneigt es zu glauben …

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