Hurtigruten tauft seine neuen Expeditionsschiffe nach den zwei bedeutendsten Polarforschern Roald Amundsen und Fridtjof Nansen

von Daniela @ kreuzfahrt.de

Das Innendesign der neuen Hurtigruten-Expeditionsschiffe wird skandinavisch-gemütlich
Klare Linien und skandinavisches Design sollen das Interieur der neuen Hurtigruten-Schiffe prägen

Bereits im September haben wir davon berichtet, dass die zwei neuen Expeditionsschiffe der Reederei Hurtigruten mit einem umweltschonenden Hybridantrieb ausgestattet werden. Nun hat das norwegische Kreuzfahrtunternehmen bekanntgegeben, dass die beiden Flottenneuzugänge auf die Namen zweier einflussreicher Forscher der Polarregion getauft werden: „Roald Amundsen“ und „Fridtjof Nansen“. Diese Namensgebung liegt nicht nur nahe, da die beiden Wissenschaftler in den Polarregionen forschten, sondern weil sie zur der Zeit forschten, als Hurtigruten gerade die ersten Entdeckungsreisen anbot: „Am 14. Dezember vor exakt 105 Jahren erreichte Roald Amundsen als weltweit erster Mensch den Südpol. Vor 128 Jahren durchquerte Fridtjof Nansen auf Skiern Grönland, und vor 120 Jahren bot unser Gründer Richard With zum ersten Mal Erlebnisreisen in die Arktis an. Was liegt daher näher, als unsere Schiffe nach diesen zwei inspirierenden Vorreitern zu benennen?“ so Hurtigrutens CEO Daniel Skjeldam.

 

Flottenerweiterung dank Kleven Werft

Die beiden Expeditionsschiffe mit umweltfreundlichem Hybridantrieb, die 2018 und 2019 ausgeliefert werden sollen, wurden bei der norwegischen Kleven Werft in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit von Rolls-Royce und dem Yacht-Designer Espen Øino entworfen. „Die innovativen Expeditionsschiffe werden Abenteuerreisen auf See revolutionieren. Wir kombinieren die mehr als 120-jährige Erfahrung von Hurtigruten mit wegweisender Technologie, neuestem Design und unserem starken Bekenntnis zu Nachhaltigkeit. Damit bieten wir dem modernen Reisenden beispiellose Erlebnisse“, sagt Skjeldam.

 

Skandinavisches Design und State-of-the-Art Innenarchitektur

In Bezug auf die Gestaltung des Innenraumes geht die Kreuzfahrtreederei nun auch neue Wege und erfindet damit die großen Polarexpeditionen neu – und zwar mit geschmackvollen, komfortablen und hochwertigen Designelementen, die das Gewässer und die Landschaften widerspiegeln werden. Das Design des Interieurs wird typisch skandinavisch, mit einfach und klaren Linien und aus Materialien wie Eiche, Birke, Granit und Wolle. So erklärt Skjeldam: „Unsere Gäste machen keine Kreuzfahrt, sondern gehen auf Entdeckungsreise. Die dazu passende Umgebung und Atmosphäre an Bord sind also wichtig, um das Naturerlebnis einer Hurtigruten Expeditions-Seereise noch zu ergänzen und zu vertiefen“.

Im Außenbereich werden die Schiffe mit großen Aussichtsplattformen ausgestattet, damit die Passagiere zu jeder Zeit einen atemberaubenden Blick auf die Landschaft werfen können. Weiterhin werden 60 % der Kabinen mit einem eigenen Balkon ausgestattet sein und weitere 20 % der verfügbaren Kabinen werden als Suiten angeboten.

Insgesamt drei gemütliche Restaurants werden die Schiffsgäste mit lokalen Spezialitäten verwöhnen, außerdem bleibt auf dem Pooldeck mit Infinity-Pool und Whirlpool sowie einer Bar genug Raum, um sich so richtig schön zu entspannen.

 

Innovativer Antrieb – der Umwelt zuliebe

Dank des Hybridantriebs werden die neuen Expeditionsschiffe in der Lage sein, 15 bis 20 Minuten mithilfe eines elektrischen Antriebs zu fahren. Aber damit nicht genug: Durch die Hybridtechnologie, die spezielle Bauweise des Rumpfes und die effiziente Elektrizitätsnutzung werden der Treibstoffverbrauch sowie die CO²-Emissionen der Schiffe bis zu 20 % gesenkt. „Elektrischer Antrieb ist sowohl für die Umwelt als auch für unsere Gäste ein großartiger Vorteil, da das Naturerlebnis nun noch besser ist. Die Vorstellung, in vollkommener Stille entlang der Eiskante in der Arktis und Antarktis oder auch entlang der Amazonasböschung zu gleiten, ist wirklich einzigartig und außergewöhnlich“, sagt Skjeldam.

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