Hurtigruten: ab 2018 weltweit erste Hybrid-Expeditionsschiffe

von Simone Hock

Die beiden Expeditionsschiffe von Hurtigruten sind ab 2018 und 2019/2020 im Einsatz
Die MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen bringen ab 2018 Passagiere in Arktis- und Antarktis

Die norwegische Kleven Werft hat zurzeit viel zu tun. Der Auftrag: die zwei weltweit ersten Hybrid-Schiffe für den Expeditionsreise-Experten Hurtigruten.

Schon im Oktober 2018 soll das erste Schiff, die MS Roald Amundsen, Abenteuerlustige in die Antarktis bringen. Das Schwesternschiff MS Fridtjof Nansen soll ab 2019/2020 die Flotte komplett machen.

Was sind Hybridschiffe?

Eine neue, umweltschonende und nachhaltige Hybrid Technologie sorgt für, dass dank elektrischem Antrieb 20 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und CO2 – Emissionen ausgestoßen werden.

Neuheiten auf den Hybridschiffen?

Direkt ins Auge fällt das zweigeschossige Aussichtsdeck mit Außen- und Innenbereich sowie die Explorer Lounge mit Panoramafenstern auf Deck 10.

Das Herzstück der Schiffe ist allerdings das jeweilige Science Center. Hier ist das Hauptquartier des Expeditionsteams. Außerdem befinden sich dort Räume für Vorträge und Workshops, eine Bibliothek und der Edutainment-Bereich mit modernsten Technik- und Hightech-Geräten. Beide Schiffe haben eine spezielle Ausrüstung an Bord, unter anderem Unterwasserdrohnen und Kajaks.

Natürliche Materialien aus Skandinavien wie Granit, Eiche, Birke und Wolle dominieren das Ambiente auf den Expeditionsschiffen. Es gibt übrigens ausschließlich Außenkabinen, wer  mag, auch mit Außen-Jacuzzis.

Essen und Freizeitprogramm?

Nordisch und norwegisch ist auch die Küche der drei Restaurants an Bord, jedes trägt den Namen eines Paten, wie zum Beispiel Aune Main Dining nach dem Expeditionsausrüster Tinus Aune. Wer davor oder danach Entspannen oder Sporteln möchte, der besucht die Panoramasauna, den Fitnessraum oder den Infinity-Pool.

Fazit: Auf Entdeckungsreise zu gehen ist deutlich angenehmer und komfortabler, als so mancher denkt!

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