Neue Kreuzfahrtschiffe 2018: Größer, schöner, sauberer!

von Edis

Neubauten 2018: Die Reedereien übertreffen sich gegenseitig.
Aufregend, aufregender, Kreuzfahrtsaison 2018! Die Reederei haben sich bei den Neuheiten nicht lumpen lassen! Die Norwegian Bliss wird beispielsweise eine Kartbahn besitzen!

Die Nachfrage nach Kreuzfahrtreisen reißt nicht ab! Kein Wunder, denn eine Tour auf den schwimmenden Hotels bietet gleichzeitig Sightseeing, Erholung, Unterhaltung sowie verschiedenste Sport- und Wellnessangebote. Und die Reedereien übertreffen sich gegenseitig, um ihren Passagieren atemraubende Erlebnisse auf den sieben Weltmeeren zu ermöglichen. Sie schicken im kommenden Jahr mehr als ein Dutzend neue Schiffe mit nie dagewesenen Highlights auf große Fahrt.

Royal Caribbean International schickt beispielsweise die Symphony of the Seas, das größte Kreuzfahrtschiff aller Zeiten, ins Rennen. Ebenso wird die AIDAnova, das erste Kreuzfahrtschiff, das komplett mit dem umweltfreundlicheren Flüssiggas betrieben werden kann, den Markt definitiv aufmischen. Die Flying Clipper von Star Clippers wird als größter Fünfmaster der Welt die Segel setzen und die Celebrity Edge von Celebrity Cruises lässt sich an Steuerbord sogar von einem tennisplatzgroßen „fliegenden Teppich“ begleiten. Damit bei so vielen Superlativen nicht der Überblick verloren geht, haben wir uns auf den Werften umgeschaut, um je nach Vorliebe unserer Kunden stets den passenden Neubau empfehlen zu können.
 

Neueinstieg auf Platz eins: Neue Mein Schiff 1

Die neue Mein Schiff 1 wird vor allem ein Sport- und Wellness-Schiff!
Die Mein Schiff 1 von TUI Cruises ist nur eins von 16 neuen Kreuzfahrtschiffen, die nächstes Jahr den Markt stürmt. / © TUI Cruises

Zu Beginn wird es ein wenig kompliziert: TUI Cruises taufte 2014 die Mein Schiff 3, 2015 die Mein Schiff 4, 2016 die Mein Schiff 5 und in diesem Jahr die Mein Schiff 6. Für alle, denen das zu wenig Abwechslung war, hat sich TUI Cruises nun etwas Besonderes einfallen lassen und tauft den jüngsten Flottenzugang im Mai des kommenden Jahres auf den Namen Mein Schiff 1. Das älteste Flottenmitglied trägt zwar auch diesen Namen, aber nur noch so lange, bis es im Frühjahr 2018 als TUI Explorer für Thomson Cruises in See stechen wird. Die neue Mein Schiff 1 ist also nicht nur in technischer Hinsicht ein Verdränger. Vor allem aber ist sie ein Hingucker! Wer vom Bug bis zum Heck alles sehen will, muss seinen Blick über 315 Meter schweifen lassen – und damit 20 Meter weiter als bei ihren Vorgängerinnen. Den zusätzlichen Platz nutzt die neue Mein Schiff 1 zum Beispiel für den Fitness- und SPA-Bereich, der mit einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern größer als auf allen anderen Schiffen der Wohlfühlflotte ist. Künftige Passagiere der Mein Schiff 1 dürfen sich bereits heute auf ihr Workout in großzügigerer Atmosphäre auf Deck 15 freuen, gekrönt von einem unvergleichlichen Panoramablick.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Auf der neuen Mein Schiff 1 fühlt man sich, wie auch auf der gesamten Wohlfühlflotte, wie zu Hause! Dafür sorgt unter anderem das beliebte Konzept Premium Alles Inklusive, was beispielsweise 140 kostenfreie Markengetränke umfasst. Aber auch der Zutritt zum SPA und zur Saunalandschaft ist inklusive. Ferner sorgen geniale Routen (zunächst Ostsee und Südnorwegen, dann Kanaren), ein bestens ausgestatteter Neubau (25-Meter-Pool, Jogging-Parcours) und eine komfortable sowie moderne Einrichtung vor allem bei Familien für 1A-Kreuzfahrterlebnisse.
 

Fast fünfmal größer als die älteste Flottenschwester: AIDAnova

Das neue Schiff der Reederei AIDA Cruises wird auf den Namen AIDAnova getauft
Die AIDAnova bietet rund 2.500 Kabinen für ihre Passagiere / © AIDA Cruises

Während die AIDAcara, die 1996 als „AIDA – Das Clubschiff“ Kurs auf den Kreuzfahrtboom nahm, keine 200 Meter lang ist und rund 38.500 BRZ klein, bietet das jüngste Mitglied der Kussmundflotte mit 183.900 BRZ, 337 Meter Länge, 42 Meter Breite und 20 Decks ausreichend Platz für die in den vergangenen zwei Jahrzehnten enorm gewachsene Fangemeinde der Rostocker Reederei. Rund 2.500 Kabinen finden sich auf der AIDAnova ein, die ab Dezember 2018 auf siebentägigen Kreuzfahrten nach Madeira und zur Inselwelt der Kanaren ansteuert. Vertraute AIDA-Klassiker wie das Theatrium, das Brauhaus, der Beach Club und das Four Elements sind ebenso mit an Bord, wie völlig neue Angebote. Beispielsweise gibt es erstmals einen Fitnessbereich unter freiem Himmel, in dem die Gäste nicht nur an modernsten Geräten trainieren, sondern gleichzeitig auch den fantastischen Meerblick und die frische Seeluft genießen können – und zwar unabhängig davon, wie der Wind steht. Schließlich soll die AIDAnova als das erste Schiff einer neuen AIDA Generation deutlich emissionsärmer mit LNG (Flüssigerdgas) betrieben werden.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Madeira und die Kanaren in lässiger Kreuzfahrt-Atmosphäre erleben, dazu gibt’s Top-Entertainment und erstklassiges Essen in neuen Restaurantformaten. Darüber hinaus dürfen sich vor allem Solo-Reisende auf die neu eingefügten Single-Kabinen freuen! Aber auch der auf anderen Kreuzfahrtschiffen bekannte Escape Room bildet definitiv ein weiteres Highlight!
 

Carnival Horizon: An ihrem Schornstein sollst du sie erkennen

Carnival Horizon heißt der jüngste Flottenzugang des weltweiten Marktführers Carnival Cruise Line
Wer Party und Unterhaltung sucht, wird auf diesem Schiff nicht enttäuscht werden / © Carnival Cruise Line

Auch der jüngste Flottenzugang des weltweiten Marktführers Carnival Cruise Line, die 324 Meter lange Carnival Horizon, wird auf See schon von weitem dank des charakteristischen flügelbewehrten Carnival-Schornsteins zu identifizieren sein. Verschwindet dann die Horizon am Horizont, sieht man als letztes die großen rotlackierten Schwingen, die immer wieder aufs Neue das Fernweh beflügeln. Die Schwingen der Carnival Horizon werden nach der Taufe im April 2018 mit maximal 4.000 Passagieren zunächst kreuz und quer übers Mittelmeer gleiten, dann über den Atlantik und schließlich in New York und Miami landen. Wem vom vielen Fliegen schon die Arme schmerzen, der kann sich auf der Carnival Horizon auch bestens die Beine vertreten. Wie ihr Schwesterschiff, die Carnival Vista, die als das größte Tretboot der Welt bekannt geworden ist, verfügt auch die Carnival Horizon über einen fast 250 Meter langen Fahrrad-Parcours, auf dem weit über dem Meer schwebend kräftig in die Pedale getreten werden kann – bestens gesichert natürlich!


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:

Wo Carnival drauf steht, ist definitiv Carnival drin! Wer Party und Unterhaltung sucht, wird auf diesem Schiff nicht enttäuscht werden. Auf dem „Fun Ship" bleibt kein Auge trocken - Spaß & Gags gibt’s quasi auf allen Decks. Bei 133.500 BRT gibt es ausreichend Platz, um allerhand Sport-, Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten sowohl für die großen als auch kleinen Gäste unterzubringen.
 

Das Schiff der Glückseligen: Norwegian Bliss

Im kommenden Frühjahr wird die Bliss die Meyer Werft in Hamburg verlassen.
Die Norwegian Bliss wurde speziell für Alaska-Kreuzfahrten konzipiert. / © Norwegian Cruise Line

Die jüngsten Schiffe der Norwegian Cruise Line tragen allesamt Namen, die aus der scheinbaren Alternativlosigkeit des grauen Alltags einen Weg weisen – Breakaway, Getaway, Escape – und zuletzt sogar die Ziele benennen: in diesem Jahr die Joy, im kommenden Jahr die Bliss, englisch für Glückseligkeit. Diese Glückseligkeit sollen die künftigen Passagiere der knapp 168.000 BRZ großen Norwegian Bliss, so ihr vollständiger Name, in Alaska finden. Entsprechend gerüstet wird der Kreuzfahrtriese im kommenden Frühjahr das Dock der Meyer Werft verlassen: Die Norwegian Bliss wurde speziell für Alaska-Kreuzfahrten konzipiert und soll mit gezielt an die Destination angepassten Bordeinrichtungen ein Alaska-Erlebnis der Extraklasse ermöglichen. Die Konstrukteure der Norwegian Bliss konzentrierten sich dabei nicht nur auf einen optimierten Schutz vor der Witterung, sondern auch darauf, die strengen Umweltauflagen in Alaska einzuhalten, beispielsweise mit modernen Abgasreinigungsanlagen und umweltfreundlichen Motoren zur Stromerzeugung. Ab Oktober 2018 soll der Neuzugang an der kalifornischen Küste cruisen und ab Mitte November die Routen ab Miami in Angriff nehmen.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:

Eine Fahrt auf der Norwegian Bliss ist ein Muss! Die Destination Alaska spricht bereits für sich. Darüber hinaus lässt die Reederei sich bei der Einrichtung und den Aktivitäten an Bord auf keinen Fall lumpen. Ein mehrstöckiger Sportkomplex mit Wasserrutschen, ein Hochseilgarten und eine Planke, die etwa drei Meter über das Schiff hinaus ragt, sollen für das absolute Actionvergnügen an Bord sorgen! Zwei weitere Highlights: eine Kartbahn und eine Laser-Tag-Arena unter freiem Himmel! Nicht umsonst sammelt die Norwegian Cruise Line Preise und Awards für ihr Angebot ein, wie kaum eine zweite Reederei.
 

Komponiert aus Superlativen: Symphony of the Seas

„Das Boot ist kleiner als der Garten meines Onkels, aber es ist größer als der Helm meines Neffen.“ Wer erinnert sich nicht an die treffenden Vergleiche, die René Goscinny, selbst begeisterter Kreuzfahrer, den Briten in den Mund legte, als Asterix und Obelix dort zu Besuch waren? Der obige, etwas unpräzise Vergleich wird der neuen Symphony of the Seas von Royal Caribbean International wohl kaum noch gerecht – wer hat schon einen Onkel, in dessen Garten ein 362 Meter langes und mehr als 60 Meter breites Schiff passt? Es verhält sich eher umgekehrt: Die Symphony of the Seas nimmt ab April 2018 ganze Parklandschaften mit an Bord, inklusive Kletterbergen mit einer Höhe von 13 Metern. Mit Ultimate Abyss, dem ultimativen Abgrund, gibt es zudem auf dem größten Kreuzfahrtschiff aller Zeiten die längste Rutsche auf See. Surf-Simulatoren, eine Zip Line und die Bionic Bar, hinter deren Tresen freundliche Roboter (wie einst Tom Cruise in „Cocktail“) exotische Drinks mixen (allerdings ohne das penetrante Grinsen), gehören zu den weiteren Highlights der aus Superlativen komponierten Symphony of the Seas.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:

Die Symphony of the Seas löst das Schwesterschiff Harmony of the Seas als das „Größte Kreuzfahrtschiff der Welt“ ab! Wen die rund 5.400 starke Passagierkapazität nicht abschreckt, den erwarten an Bord zahlreiche Attraktionen (ein Central Park mit echten Bäumen beispielsweise). Die Routen sind klassisch: Karibik, westliches Mittelmeer, Transatlantik. Nach Fertigstellung bleibt die Symphony of the Seas die gesamte Sommersaison in Europa und unternimmt einwöchige Kreuzfahrten ab/bis Barcelona, bevor sie am 28. Oktober 2018 zu ihrem endgültigen Bestimmungsort Miami aufbricht. Von der Florida-Metropole aus geht es dann im wöchentlichen Wechsel entweder in die östliche oder westliche Karibik.
 

Die See fest im Blick: MSC Seaview

Die Seaview wird zunächst das Mittelbeer befahren, ab November 2018 gehts nach Südamerika.
Die MSC Seaview wird ein weiteres Schiff der neuen Seaside Generation. / © MSC

Im Frühsommer des kommenden Jahres soll mit der MSC Seaview ein weiteres Schiff der neuen Seaside Generation die Leinen losmachen. Diese Baureihe der 1970 vom ehemaligen Kreuzfahrtschiff-Kapitän Gianluigi Aponte gegründeten Reederei will die jeweils maximal 5.429 Passagiere und das Meer mit Hilfe von speziell entworfenen Elementen wieder näher zusammenbringen. „Unsere Gäste sollen die Möglichkeit haben, den besten Meerblick der Welt zu genießen“, so die Reederei, und tatsächlich scheinen auf der 323 Meter langen MSC Seaview dafür die besten Voraussetzungen zu entstehen. Beispielsweise mit der 360-Grad-Promenade, die das gesamte Schiff umgeben wird und Erholungsbereiche mit vielen Bars, Restaurants und auch Boutiquen verbindet und dabei stets einen spektakulären Blick auf das Meer ermöglicht.

Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Bei der MSC Seaview gehen Technik und Aussehen die perfekte Symbiose ein! Denn trotz ihrer Größe von 154.000 BRT ist die italienische Dame ein wunderschönes Schiff, das mit ihren Angeboten und den angesteuerten Zielen vor allem Liebhabern der klassischen Kreuzfahrt und Gourmetfans zusagt. Die Seaview ist nach Fertigstellung zunächst im Mittelmeer (unter anderem Genua, Marseille und Barcelona) unterwegs und wird im November 2018 nach Südamerika überführt.
 

Für die Abramowitschs dieser Welt: Le Champlain und Le Laperouse

„Kein Milliardär sollte zwei Megayachten haben, solange es noch Milliardäre gibt, die keine Megayacht haben!“ Dieses leicht abgewandelte Zitat des von Horst Buchholz verkörperten strammen Klassenkämpfers Otto Piffl in Billy Wilders legendärer Komödie „Eins, Zwei, Drei“ eignet sich hervorragend als Bonmot in illustrer Runde. Am besten platziert an Bord einer der beiden neuen Megayachten, die Ponant im kommenden Sommer einer kleinen Schar Auserwählter für Kreuzfahrten rund um den Globus zur Verfügung stellt. Gerade einmal 180 Passagiere können jeweils mit Le Champlain und Le Laperouse in See stechen – exklusiver dürfte es wohl auch nicht auf Roman Abramowitschs Megayachten zugehen.

Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Das Cruisen auf den Ponant-Schiffen vermittelt ein elitäres, aber auch zugleich familiäres Gefühl. Die Reederei kann dank der kleinen Maße ihrer Yachten besondere Häfen ansteuern als die Megaliner. Vor allem Fans guter Küche und eines überaus aufmerksamen Services dürften sich an Bord der neuen Schiffe sehr wohl fühlen. Ponant hat nicht umsonst den Ruf inne, seine Gäste dank raffinierten Speisen und mit diskretem sowie allumfassendem Service auf Händen zu tragen.
 

Flying Clipper: Kreuzfahrt in philosophischen Dimensionen

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“, stellte Aristoteles fest. Vielleicht versteht man das Leben am besten auf einem Schiff. Vor allem, wenn es unter Segeln fährt, wie die neue Flying Clipper von Star Clippers. Der größte Anbieter von Segelkreuzfahrten wollte das größte Segelschiff der Welt bereits dieses Jahr auf große Fahrt schicken, nun wird es wohl im Frühjahr des kommenden Jahres so weit sein, wenn der Wind günstig bleibt! Alle Freunde großer Windjammer dürfen sich bis dahin auf einen 162 Meter langen Fünfmaster mit mehr als 6.300 Quadratmeter Segelfläche freuen, unter der bis zu 300 Passagiere Platz finden. Die monegassische Reederei gab hier 150 Kabinen, 34 Suiten mit Balkon und vier luxuriösen Eigner-Kabinen mit hochwertigen Einrichtungselementen und –details in Auftrag.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Wir empfehlen eine Tour auf der Flying Clipper, die einen aufregenden Segelturn in kleiner, aber eleganter und zugleich moderner Atmosphäre wünschen. Zur Ausstattung zählen eine Bibliothek, eine Open-Air-Bar und der beliebte Pool mit Glasboden. Darüber hinaus ist das über drei Decks reichende Tauchbecken am Heck ein absolutes Highlight!
 

Bleibt auch bei Beifallsstürmen auf Kurs: Seabourn Ovation

Wenn ein Schiff auf den Namen Ovation getauft wird, wie der jüngste Flottenzugang von Seabourn im Frühjahr des nächsten Jahres, dann kann es sich der Beifallsstürme der Kreuzfahrtkenner sicher sein. Diese schätzen vor allem das ausgezeichnete Passagier-Crew-Verhältnis bei Seabourn, das bei der neuen Ovation wie bei ihrem Schwesterschiff Seabourn Encore bei nahezu 1:1 liegen dürfte. Die rund 600 Passagiere, die mit der neuen Ovation reisen können, dürfen sich also auf besten Service freuen. Das rund 210 Meter lange Schiff mit knapp 42.000 BRZ verwöhnt seine Gäste auf sieben der zwölf Decks zudem mit bestens ausgestatteten Unterkünften, die allesamt Meerblick bieten. Dank ihrer überschaubaren Größe kann die Ovation auch kleinere, exotische Häfen und Inseln anlaufen. In ihrem ersten Jahr wird sie zwischen Mittelmeer, Nord- und Ostsee kreuzen.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Die Seabourn Ovation ist ein Schiff für Genießer, die sich in jeder Hinsicht verwöhnen lassen wollen! Zu den weiteren Eigenschaften zählen ein ausgezeichneter Service, Essen und Trinken vom Feinsten sowie traumhafte 302 Suiten. Seine Jungfernfahrt führt das Schiff der britisch-amerikanischen Luxusreederei Seabourn von Barcelona nach Lissabon. Danach geht es weiter nach Nordeuropa, wo die Ovation ab Kopenhagen und Stockholm Kreuzfahrten in die Nordsee und Ostsee unternimmt. Im Oktober kommt sie zurück in das Mittelmeer.
 

Stil-Ikone mit tadelloser Herkunft: Nieuw Statendam

Nautische Traditionen, zeitlose Tugenden der Seemannschaft, stilvolle Eleganz und unaufdringlicher Spitzenservice – das alles erleben Gäste der legendären Holland America Line, die 2018 auf 145 erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Gefeiert wird das auch mit der neuen Nieuw Statendam, die kurz vor Weihnachten 2018 in Dienst gestellt wird. Das knapp 300 Meter lange Schwesterschiff der zwei Jahre älteren Koningsdam wird wie diese rund 2.660 Passagieren reichlich Platz bieten. Die öffentlichen Bereiche wurden von dem renommierten Innenarchitekten Adam D. Tihany als lichtdurchflutete Ruheoasen gestaltet. Ein mit einem drei Stockwerke überspannenden Atrium bildet das Herzstück, und die Kabinen überzeugen mit hochwertigen Einrichtungen – beispielsweise mit speziell angefertigten Holzschränken und rahmenlosen Duschkabinentüren. Zudem unterstreichen pfiffige Details wie USB-Ports am Bett, dass die Holland America Line an vieles gedacht hat.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Ob Familie, Paare oder Alleinreisende: Dank der verschiedenen Kabinentypen (Ocean View für bis zu fünf Personen und Single-Kabinen) ist die Nieuw Statendam quasi ein Schiff für alle! Und die Reederei Holland America ist eine der wenigen Reedereien, dessen Schiffe auf allen Weltmeeren und in den Häfen aller Kontinente zu finden sind. Die Nieuw Statendam wird direkt nach ihrer Fertigstellung in der Fincantieri-Werft von Italien nach Florida überführt, um anschließend während der Wintermonate in der Karibik zu cruisen. Gäste können sich auf ein sehr stilvolles, elegantes und gut ausgestattetes Schiff freuen, das auf der einen Seite die Tradition der großen Luxusliner fortführt, andererseits über alles verfügt, was die heutigen Urlauber von einem Kreuzfahrtschiff verlangen.
 

Bei Hurtigruten geht die Post ab: Roald Amundsen

Die Roald Amundsen ist speziell für reisen in polare Gewässer ausgelegt
Ab Oktober 2018 wird die Roald Amundsen vor allem in polaren Gewässern unterwegs sein / © Hurtigruten

Der für das jüngste Expeditionsschiff der Hurtigruten namensgebende Roald Amundsen stellte einst fest: „Seit meiner Kindheit träume ich davon, den Nordpol zu erreichen, nun stehe ich auf dem Südpol.“ Zum Glück hat Amundsen später dann auch noch den Nordpol betreten, was ihn zu einem zufriedenen Polarforscher gemacht haben sollte. Wer in seine Fußstapfen treten, aber weniger Strapazen erleiden will, kann sich ab der zweiten Jahreshälfte 2018 an Bord des neuen Flaggschiffs der traditionellen norwegischen Postschifflinie begeben. Die Roald Amundsen ist speziell für Reisen in polare Gewässer ausgelegt und soll den Aufenthalt auf See nicht nur komfortabel machen, sondern auch mit der größtmöglichen Nachhaltigkeit ermöglichen. Denn mit einer neuen, umweltschonenden Hybridtechnologie mit deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch will Hurtigruten der Welt zeigen, dass Hybridantriebe auch bei großen Schiffen möglich sind. Der teilweise elektrische Antrieb unterstützt nicht nur eine nachhaltige Mobilität, sondern führt auch zu einem intensiveren Kreuzfahrterlebnis.

Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Eine Tour an Bord der Roald Amundsen ist bestens für Entdecker geeignet und die sich mal an einer Kreuzfahrt fernab der üblichen Routen probieren wollen. Das neue Flaggschiff der Hurtigruten Reederei wird ab Oktober 2018 vor allem in polaren Gewässern unterwegs sein.
 

An der Grenze des Machbaren: Celebrity Edge

„Das Schiff wird auf dem neusten Stand der Technologie und Vorreiterin in modernem Design sein, und ihr Name soll widerspiegeln, wie herausragend sie ist“, schwärmt Richard D. Fain von der neuen Celebrity Edge, deren Fahrgebiet die Karibik sein wird. Fain ist Chairman und CEO von Royal Caribbean International und damit auch Chef der Reederei Celebrity Cruises, die zu Royal Caribbean International gehört und mit der Celebrity Edge Ende des nächsten Jahres die erste neue Schiffsklasse seit 2008 in Dienst stellt. Unter den vielen außergewöhnlichen Highlights des 300 Meter langen und 38 Meter breiten Kreuzfahrtschiffes wird der Magic Carpet eine Sonderstellung einnehmen. Als cleveres Designelement soll er das über Seemeilen sichtbare neue Markenzeichen der Edge Klasse sein und die Passagiere der Celebrity Edge mit der Magie eines „Fliegenden Teppichs“ verzaubern – oder etwas konkreter: Beim Magic Carpet der Celebrity Edge handelt es sich um eine gut 180 Quadratmeter große, vertikal bewegbare Plattform an Steuerbord, die Platz für rund 100 Passagiere bietet und je nach Einsatzort als Tender-Plattform, Servicefläche von Spezialitätenrestaurants und Bars oder als Erweiterung des Pooldecks fungiert. Ein weiterer „place to be“ auf der Celebrity Edge? Der „Roof Top Garden“ mit Live-Musik, üppigen Pflanzen und einem exzellenten Ausblick aufs Meer.


Die Meinung unserer Experten von kreuzfahrt.de:
Celebrity Cruises verspricht seinen Gästen auf dem Neuzugang „Modern Luxury“! Unter anderem versprechen die 918 Infinity-Kabinen eine atemberaubende Aussicht. Das Novum? Der Balkon ist vollständig in die Kabinen integriert und bietet zudem deutlich mehr Platz. Schwere Türen oder gar Türschwellen gehören der Vergangenheit an. Die Edge wird ab Fort Lauderdale aus im wöchentlichen Wechsel in die östliche und westliche Karibik starten.
 

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Kommentar von bert glück |

das alles hat mit seefahrt nichts mehr zu tun ... produkte einer satten gesellschaft, die vor dummheit und reizüberflutung nicht mehr weiß, womit sie noch "kunden" locken soll ...

Antwort von Anastasija @ kreuzfahrt.de

Hallo Bert Glück, 

vielen Dank für deinen Kommentar. Das stimmt teilweise - eine Kreuzfahrt mit einem der riesigen Megaliner bietet keine Alternative zu einer klassischen Seereise, beispielsweise mit einem Segelboot. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Aber ja, es gibt sie noch (und hierbei bestätigt uns das die Nachfrage): Viele Reisende gehen gerne mit kleineren und exklusiveren Kreuzfahrtschiffen (bis zu 500 Personen) auf Erkundungstour! Oder sie buchen einen Reise auf einem Segelboot, wo sie noch selber mitanpacken. 

Liebe Grüße,
das Team von kreuzfahrt.de

Kommentar von Richard |

Es wird niemand davon abgehalten, z. B. auf der MS Albatros zu fahren und dort Kapitän Morten Arne Hansen beim Kapitänsempfang die Hand zu geben. Mehr klassische Kreuzfahrt geht kaum. Hat dieses Jahr richtig Spaß gemacht.
Gruß Richard

Antwort von Anastasija @ kreuzfahrt.de

Hallo Richard, 

ja, definitiv! Die MS Albatros spiegelt die klassische Kreuzfahrt sehr gut wieder. Aber auch Schiffe der Reedereien Cunard, Holland America oder beispielsweise Hapag-Lloyd (hier ist insbesondere die MS Europa 2 zu nennen! vermitteln ein ungemein tolles Feeling einer klassischen Kreuzfahrt, ohne zu "spießig" zu wirken! ;-)

Liebe Grüße,
das Team von kreuzfahrt.de

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