All-Inclusive an Bord – So kannst Du auf Deiner Kreuzfahrt sparen

von Navina @ kreuzfahrt.de

Eigentlich sollte All-Inclusive im wahrsten Sinne des Wortes „Alles inklusive“ bedeuten, also wirklich jede Leistung einschließen, die in einem Hotel oder auf einem Kreuzfahrtschiff angeboten wird. Doch bezieht es sich meistens nur auf Speisen und Getränke und auch dabei gibt es allerlei Einschränkungen. Wir helfen Dir heute, Dein optimales All-Inclusive-Paket zu finden, damit Du aus Deiner nächsten Kreuzfahrt das Beste für Dich herausholen kannst 

Sollte ich All-Inclusive buchen?

Die Reedereien legen den Begriff ähnlich flexibel aus, wie auch Hotelketten und andere Reiseanbieter. Um das für Dich passende All-Inclusive-Angebot zu finden, ist eine gute Beratung notwendig. Denn ob All-Inclusive überhaupt in Deinem Interesse ist oder nicht, hängt ganz deutlich von Deinen Präferenzen und Ansprüchen ab. Wenn Du Dich beispielsweise gerne rundum verwöhnen lassen möchtest, dann ist eine Reise mit dem All-Inclusive-Angebot von Azamara deutlich passender als eine Kreuzfahrt mit AIDA, Royal Caribbean International oder MSC Kreuzfahrten, denn die großen Reedereien bieten meist nur Basis-Pakete an. Das bedeutet, wenn Du hier viele zusätzliche Leistungen buchst, um es Dir so richtig gut gehen zu lassen, kann am Ende eine unerwartet hohe Summe zusammenkommen, die Du von vornherein lieber in ein Premium-Produkt hättest investieren können. Daher sind die Basis-Angebote nur etwas für echte Sparfüchse!

Letztendlich wirst Du oft feststellen können, dass ein All-Inclusive-Paket bei der Buchung zwar einen höheren Preis hat, aber wenn Du alle Nebenkosten, die Du in Anspruch nehmen würdest vorher dazu addierst, wirst Du sehen, dass es sich lohnt. 

Was heißt nun All-Inclusive an Bord?

All-Inclusive-Angebote gibt es schon sehr lange und wird vor allem von gemütlichen Urlaubern gebucht, die ihre Tage am liebsten am Hotelpool verbringen. Doch auch in der Kreuzfahrtindustrie gewinnt All-Inclusive immer mehr Bedeutung. Besonders deutsche Urlauber legen viel Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; wir wollen uns verwöhnen lassen und genießen, aber auf keinen Fall zu viel dafür zahlen. Die Zusatzrechnung am Ende einer Kreuzfahrt, die automatisch berechnete Trinkgelder, teure Internetverbindungen oder Getränke aufweist, ist vielen nicht ganz nachvollziehbar.Dabei ist Transparenz so wichtig, um Passagiere langfristig gewinnen zu können. So haben die Reedereien über die Jahre diverse All-Inclusive-Angebote entwickelt, die den Gästen die böse Überraschung am Ende ersparen soll. Ja, die Buchung eines All-Inclusive-Angebots ist erst einmal deutlich teurer, zahlt sich letztendlich oft aus. Hier haben wir fünf All-Inclusive-Angebote für Dich zusammengestellt, sodass Du einen ersten Überblick bekommst.

TUI Cruises: „Premium Alles Inklusive“ auf der Wohlfühlflotte

Damit Du Dich auf der Wohlfühlflotte auch so richtig entspannen kannst, bietet TUI Cruises „Premium Alles Inklusive“ an. Dies ist aktuell das wohl beliebteste All-Inclusive-Angebot auf dem deutschen Markt. Der Zusatz „Premium“ lässt vieles erhoffen, doch was ist genau darunter zu verstehen? Hier soll hervorgehoben werden, dass dieses Angebot nicht nur Basisleistungen abdeckt, sondern als Genießer-Programm zu verstehen ist. Inbegriffen sind fast alle Speisen und eine besonders große Auswahl an Getränken in fast allen Bars und Lounges. Hinzu kommen Leistungen wie Kinderbetreuung, Zugang zum Wellnessbereich, zur Saunalandschaft und einige Sportangebote sowie die gesamte Unterhaltung an Bord. Inklusive sind hier auch die deutschsprachige Reiseleitung und, ein ganz wichtiger Punkt, alle Trinkgelder an Bord. Die einzigen Zusatzkosten, die auf Dich zukommen können, sind Ausgaben für Landausflüge, SPA-Anwendungen und natürlich die Waren in den Shops an Bord. Zudem sind Speisen in Spezialitätenrestaurants und sehr hochwertige Getränke, wie Weine aus den besten Lagen, oder Champagner, kostenpflichtig.

Norwegian Cruise Line: Neu auf dem Gebiet der All-Inclusive-Angebote

Norwegian Cruise Line hat sich an den deutschen Passagieren orientiert und festgestellt, wie erfolgreich ein All-Inclusive-Angebot für den deutschen Markt sein kann. Daher hat die amerikanische Reederei ein Paket erstellt, dass sich „Premium All Inclusive“ nennt. Dieses Angebot gilt ausschließlich für den deutschen Markt. Inbegriffen sind u. a. Leistungen wie eine große Getränkeauswahl und die Trinkgelder. 

Azamara Club Cruises: Einen Landausflug umsonst, bitte!

Azamara Club Cruises ist die vergleichsweise kleine Schwester von Royal Caribbean International. Mit gerade einmal zwei Schiffen für jeweils ca. 680 Passagiere, ist die Reederei klein, aber fein. All-Inclusive bedeutet hier, dass nahezu alle alkoholischen und alkoholfreien Getränke in fast jedem Restaurant und jeder Bar inbegriffen sind, sowie auch das Trinkgeld für die Crew. Wenn Du eine Suite buchst, kommst Du sogar in den Genuss der Spezialitätenrestaurants, ohne einen Aufpreis zu zahlen. Zudem steht Dir dann der Butler-Service frei zur Verfügung. Als spezielles Highlight einer All-Inclusive-Buchung bietet Azamara Club Cruises eine Abendveranstaltung an Land, „AzAmazing Evening“, die für All-Inclusive-Gäste vollkommen kostenlos ist.

Silversea Cruises: All-Inclusive auf einem Luxusliner!

Als Silversea Cruises 1994 von Antonio Lefebre D‘Ovidio, Sohn einer italienischen Reederei-Dynastie, gegründet wurde, tat er dies mit der Absicht, einen bis dato nicht bekannten Luxus auf hoher See anzubieten. Die Gäste der Silversea-Flotte machen sich wenig Sorgen um Trinkgelder und eine hohe Nebenkostenrechnung am Ende der Fahrt. Daher ist hier unter All-Inclusive auch eher ein Rundum-Sorglos-Paket zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

 

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