Color Line Cruises

Die norwegische Reederei Color Line ist vielen als Namensgeberin der Color Line Arena in Hamburg ein Begriff. Jahrelang war Color Line ausschließlich als Fährschiff Betreiber bekannt, bis die Color Fantasy neue Maßstäbe setzte. Seit Ende 2004 ist das größte Kreuzfahrtschiff mit Autodeck auf der Strecke Kiel – Oslo unterwegs. Im Jahr 2007 folgte das etwas größere Schwesterschiff Color Magic. Beide Schiffe verkehren im täglichen Wechsel zwischen der Hansestadt und der Hauptstadt von Norwegen und sind mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Zehn Restaurants, mehrere Bars und Lounges, eine Diskothek, Ladenpassage, Konferenz Zentrum für Tagung und Sitzung, Kino, Casino, das Aqualand mit Wasserrutsche, Pool, Whirlpool, der Wellness Bereich Color Spa... Color Fantasy und Color Magic sind ideal für Ihren Minitrip auf See!

Color Line – Ideal für den Minitrip auf See

Philosophie – kurz und intensiv

Viele Jahre war Color Line ausschließlich als Fährschiffbetreiber bekannt – oder als Namensgeber der Color Line Arena in Hamburg. Das änderte sich mit der Color Fantasy, die völlig neue Maßstäbe gesetzt hat.

Ein Blick zurück: Im August 1959 nahm alles seinen Anfang. Damals überzeugte der norwegische Reeder Anders Jahre die Stadt Kiel von einer regelmäßigen Schiffsverbindung zwischen Kiel und Oslo – 1960 ließ er in den Kieler Howaldtswerken die Kronprins Harald bauen. Die neue Fähre nahm im Mai 1961 unter dem Namen Jahre Line den Linienverkehr zwischen Kiel und Oslo auf. Schnell zeigte sich, dass sie mit ihrer nur 19 Stunden dauernden Überfahrt großen Zuspruch erntete – nicht zuletzt wegen des stark angestiegenen Verkehrsaufkommens. Daraufhin wurde bereits 1965 von den Howaldtswerken ein zweites Schiff für den Fährdienst gebaut.

Nach der Fusion von Jahre Line und Norway Line erhielt die Fährgesellschaft im Oktober 1990 ihren heutigen Namen Color Line. Außerdem wurde der Fährbetrieb von Fred. Olsen Lines gekauft – so wurde das Streckennetz erweitert. Grund zum Feiern gab es am 2. Mai 2001: Damals wurde das 40-jährige Jubiläum der Fährverbindung Kiel – Oslo begangen. Und anderthalb Jahre später, am 8. November 2002, wurde in Hamburg die von der Reederei gesponserte Color Line Arena eröffnet – stimmgewaltig mit einem Konzert von Wonderwall, Sasha und Phil Collins.

Kurz darauf gab Olav Nils Sunde, der heutige, alleinige Besitzer der Color Line, das Startsignal zum Bau der rund 75.000 BRZ großen Color Fantasy bei Kvaerner Masa Yards im finnischen Åbo. Es ist das erste der beiden aktuellen Flaggschiffe. Der rund 223 Meter lange Neubau wurde am 10. Dezember 2004 in Oslo getauft und nach seiner Jungfernfahrt nach Kiel mit einem großen Fest begrüßt. Die Color Fantasy bietet Platz für 2.700 Passagiere und hat 1.270 Spurmeter für Pkw, Wohnmobile und Lkw. Seit Ende 2004 ist das Schiff auf der Strecke Kiel – Oslo unterwegs. Wenig später folgte dann das etwas größere Schwesterschiff Color Magic. Olav Nils Sunde hatte es bei der finnischen Werft Aker Yards in Auftrag gegeben. Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde das Schiff im September 2007 von der Schauspielerin Veronica Ferres in Kiel getauft – während eines großen Festes mit einem Open-Air-Konzert der norwegischen Popgruppe A-ha.

Color Fantasy und Color Magic sind ein starkes Duo, das im täglichen Wechsel zwischen der Hansestadt und der Norwegens Hauptstadt verkehrt und das mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet ist. So konnte Color Line mit der Color Fantasy und der Color Magic die einzige deutsch-norwegische Fährverbindung im 21. Jahrhundert neu positionieren und die Minireise zu einem tollen Kreuzfahrterlebnis machen. Denn die Schwesternschiffe sind im Grunde Kreuzfahrtschiffe im Liniendienst, die mit zahlreichen Vorteilen überzeugen. Kurzentschlossene ärgern sich nicht mit Buchungsstress und Wartelisten rum: Mit Color Line können Sie in Kiel an jedem Tag im Jahr auf Kreuzfahrt gehen – sogar Silvester kann an Bord gefeiert werden.

Schnelle Fähren auf Überfahrt

2008 läutete Color Line eine neue Ära im Fährverkehr über das Skagerrak ein: mit der Schnellfähre SuperSpeed 1. Das 211 Meter lange Schiff verbindet das dänische Hirtshals mit Kristiansand in Südnorwegen. Die Fahrzeit beträgt kaum mehr als drei Stunden. Im gleichen Jahr startete auch die SuperSpeed 2 ihre Fährfahrten auf der Strecke von Hirtshals nach Larvik. Die Überfahrt dauert auf dieser Route knapp vier Stunden.

Neben der Color Fantasy und der Color Magic sowie der Superspeed 1 und der Superspeed 2 gibt es in der Color Line Flotte auch noch die Fähren Bohus und Color Viking. Sie verbinden über den Oslofjord Norwegen und Schweden sechsmal täglich auf der Route Sandefjord – Strømstad. Dauer: nur 2,5 Stunden.

Europaweit reisen jährlich etwa vier Millionen Passagiere mit Color Line. Die Color Line GmbH mit Sitz in Kiel trägt die Gesamtverantwortung für den deutschen sowie den zentraleuropäischen Markt. Ein großer Zuspruch, dem das Unternehmen auch in Sachen Umweltschutz Rechnung trägt: Seit 2011 werden die Color Fantasy und die Color Magic in Oslo mit Landstrom versorgt. So werden die Belastungen durch Emissionen für die Einwohner der Hauptstadt deutlich reduziert.

Echte Kreuzfahrterlebnisse – spannende Destinationen

Die beiden Schwesterschiffe Color Magic und Color Fantasy bieten ab Kiel echte Kreuzfahrterlebnisse, wie es sie nirgendwo sonst in der deutschen Linien-Passagierschifffahrt gibt. An Bord finden Sie jeweils zehn Restaurants, Bars und Lounges, dazu Diskothek und Ladenpassage, Kino und Casino, Aqualand mit Wasserrutsche, Pool, Whirlpool und Wellnessbereich ... Außerdem bietet das Konferenz-Zentrum ideale Bedingungen für Tagungen und Sitzungen. Die beiden attraktiven Städte Kiel und Oslo sind auf jeden Fall eine Mini-Kreuzfahrt Wert. Beide Städte präsentieren sich lebhaft, spannend und sind immer für eine Überraschung gut.

Hansestadt Kiel – jung, modern und sehenswert

Kiel hat seinen ganz eigenen Reiz. Die Stadt zeigt sich jung und modern. Das liegt nicht zuletzt an den rund 30.000 Studenten und Studentinnen, die an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, an der Fachhochschule und an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung eingeschrieben sind. Doch der erste Eindruck täuscht: Kiel blickt auf eine 750-jährige Stadtgeschichte zurück. So wurde der Ort zwischen 1233 und 1242 von Adolf IV. gegründet, 1242 erhielt der Ort das Lübische Stadtrecht verliehen. Bis ins späte 16. Jahrhundert blieb das besiedelte Gebiet weitgehend auf die kleine Altstadt beschränkt. Doch nachdem Kaiser Wilhelm II. Kiel 1872 zum Reichskriegshafen erklärt hatte, wurde die Stadt schnell größer. Und durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals bekam sie schließlich Anschluss an die Weltschifffahrt. Im II. Weltkrieg wurde Kiel fast völlig zerstört.

Doch heute gilt die Stadt mit ihren rund 244.000 Einwohnern als die Metropole von Schleswig-Holstein – ein Industriestandort mit Fähr- und Frachthafen, Schiffbau und Marine. Segler gehören in der „Sailing City“ zum Bild dazu. Die jährlich stattfindende Kieler Woche ist nicht umsonst eines der größten etablierten Segelsportereignisse der Welt. Schlendern Sie entlang der Kiellinie, der Flaniermeile zwischen Kunsthalle und Landesministerien – hier haben Sie den besten Blick auf das Hafengeschehen. Der angrenzende Tirpitzhafen ist Liegeplatz des Segelschulschiffs „Gorch Fock“. Und bummeln Sie zum Ostufer der Förde, dem Willy-Brandt-Ufer. Dort wächst das Viertel Kai-City mit Hightecharchitektur und Restaurants.

Ein wenig Kultur gefällig? Rund um den Schlossgarten locken acht Museen, die von Kunst über Stadt- und Schifffahrtsgeschichte bis zur Zoologie fast alle Interessen abdecken. Und die sogenannten Kieler KulturSpuren führen Sie zu interessanten Orten von historischer Bedeutung.

Hauptstadt Oslo – bezaubernd, pulsierend und cool

Norwegens Hauptstadt ist die Heimat von über einem Drittel der Bevölkerung im gesamten Land. Oslo verbindet pulsierende Atmosphäre, coole Szeneviertel aber auch entspannende Ruhe in den weiten Wäldern der Nordmarka, die direkt am Stadtrand liegen. Es gibt viel zu entdecken. Schon allein die Skyline ist ein wahrer Hingucker: Containerhafen auf der einen Seite, Segelhafen auf der anderen. Dazwischen das neue Opernhaus, die imposante Festung Akershus, die markanten Türme des ziegelroten Rathauses und die Flaniermeile Aker Brygge.

Klingt überschaubar – ist es auch. Beim Bummel durch die Straßen werden Sie schnell merken, dass Oslo fast kleinstädtisch wirkt und die traumhafte Lage zwischen Fjord und Fjell jeglichen Stress aus der Stadt vertrieben zu haben scheint. Oslo ist mit 454 Quadratkilometern halb so groß wie Berlin, hat aber nur rund 900.000 Einwohner. Die Hälfte dieser Fläche bedeckt Wald, außerdem gibt es mehr als 300 Seen. Kein Wunder, dass die Hauptstädter die freie Natur lieben. Auch innerhalb der City finden sich viele Parks – zum Beispiel die Grünanlage Studenterlunden zwischen Parlament und Nationaltheater. Der einstige Campus, ein rechteckiger Park mit zahlreichen Bänken, gilt als Oslos Treffpunkt schlechthin – sowohl für Einheimische als auch für Besucher. Wer den Park im Winter besucht, entdeckt hier eine eindrucksvolle Eisbahn, die bei Jung und Alt gut ankommt.

Freuen Sie sich auf jede Menge Kultur: Die Stadt gibt jedes Jahr viel Geld für die Förderung von Theater und Musik, Literatur und Kunst aus. Davon profitieren nicht nur die Oper und das Munch-Museum, sondern auch unzählige Musikclubs und kleine Theaterbühnen. Vorhang auf! Jedes Jahr finden in Oslo rund 6000 Konzerte statt – da ist sicherlich auch etwas für Ihren Geschmack dabei.

 

Kabinen und Suiten – wie es Ihnen gefällt

Wie möchten Sie auf Ihrer Mini-Kreuzfahrt wohnen? Die Auswahl an Bord der Color Fantasy und der Color Magic ist groß. Vielleicht entscheiden Sie sich für die Owner's Suite? Der herrliche Meerblick wird Sie begeistern! Hier ist auf großzügigen 35 Quadratmetern Platz für ein Wohnzimmer und ein separates Schlafzimmer. Auch die 3-, 4- und 5-Sterne-Kabinen bieten jede Menge Komfort. Und wer es ganz einfach – und natürlich günstiger – mag, bucht die bis zu gut 10 Quadratmeter große Innenkabine mit Doppelbett. Alles in allem stehen 14 verschiedene Varianten zur Auswahl, selbstverständlich gibt es an Bord auch Kabinen für Reisende mit Handicap. Sie bieten mit etwas größeren Bädern und breiteren Türen genügend Raum für Rollstuhlfahrer.

Kabine mit Verbindungstür

Vor allem bei Familien sehr beliebt sind die 4-Sterne Color Class Kabinen mit Meerblick. Hier haben bis zu vier Personen auf 14 Quadratmetern komfortable Platz. Wer mehr Freiraum mag – weil er zum Beispiel mit einer größeren Familie reist – kann zur Color Class Kabine eine Nachbarkabine dazu buchen, die durch eine Tür verbunden ist. Die Color Class Kabinen finden Sie auf den Decks 8, 9, 10 und 11. Sie sind mit Dusche und WC, Föhn, Telefon, Fernseher und einem Safe ausgestattet. Die Minibar ist kostenfrei.

Und das ist noch nicht alles: Wer eine Color Class Kabine mit Meerblick bucht, kann sich außerdem über ein kostenfreies Frühstück im Oceanic à la Carte Restaurant freuen. Gern gebucht werden auch die 4-Sterne Color Class Kabinen mit Promenadenblick, die den gleichen Komfort und die gleichen Inklusivleistungen bieten. Statt des Meerblicks haben Sie hier spannende Ausblicke auf das bunte Treiben in der Shoppingpromenade – direkt im Herzen des Schiffes. Für den kleinen Geldbeutel empfiehlt sich eine 10,5 Quadratmeter große Innenkabine. Sie ist für eine Belegung für bis zu fünf Personen möglich. Außerdem gibt es auch hier die Chance, eine Nachbarkabine mit Verbindungstür zu buchen. Selbstverständlich bieten auch diese Kabinen Dusche und WC, Föhn, Telefon und Fernseher – ein ansprechender Komfort für einen günstigen Preis.

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